Viele Deutsche wollen im Urlaub Sonne, Strand und Meer und fahren tausende Kilometer weit bis ans Mittelmeer oder an die Atlantikküste. Dabei liegt das Urlaubsparadies eigentlich direkt vor ihrer Nase – nämlich die wunderschöne Ostsee. Sie ist nicht weniger schön als andere Meere!

Erstmal zur Frage, was genau ist eigentlich die Ostsee? Ist sie ein richtiges Meer oder nur ein See, wie der Name vermuten lässt? Ein anderer Name für die Ostsee, der allerdings weniger verbreitet ist, lautet „Baltisches Meer“. Und hier liegt die Wahrheit. Denn die Ostsee ist ein Meer. Sie ist ein Teil des Atlantischen Ozeans, ein Binnenmeer. Das bedeutet, ein Meer, dass überwiegend von Festland umschlossen ist und nur durch eine kleine Meerenge mit dem Ozean verbunden ist.

Im Unterschied zum offenen Meer ist die Ostsee nicht so salzhaltig. Und sie ist nicht ganz so wild und rau wie zum Beispiel die Nordsee im Nordwesten Deutschlands. Andererseits: Wenn es hier im Nordosten richtig stürmt, und das tut es sehr oft, dann sollte sich jedes Boot auf der Ostsee in Sicherheit begeben. Es kommt hier, besonders im Winter, immer wieder zu Überschwemmungen, Hochwasser und Sturmfluten. (hier einige Bilder davon)

Die Abhängigkeit von der Ostsee

Die Ostsee ist natürlich kein deutsches Meer. Sie grenzt außerdem an Dänemark, Polen, Estland, Litauen, Lettland, Russland, Finnland und Schweden. Und all diese Länder, mit Ausnahme von Russland vielleicht, waren über viele Jahrhunderte von der Ostsee abhängig und sind es mehr oder weniger bis heute. Dafür gibt es viele verschiedene Gründe. Die wichtigsten sind die Fischerei, die Schifffahrt und der Seehandel und der Tourismus.

In Deutschland ist die Ostsee besonders aufgrund des Tourismus von entscheidender Bedeutung. Es gibt zwei Bundesländer, die an der Ostsee liegen: Schleswig Holstein in Westdeutschland und Mecklenburg-Vorpommern im Ostdeutschland, das den größeren Küstenanteil an der Ostsee hat.

Und dafür sind die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern, wo ich lebe, sehr dankbar. Denn dieses Bundesland ist das ärmste in Deutschland. Die Arbeitslosigkeit ist vergleichsweise hoch. Es gibt nicht viel Industrie und nur wenige große Unternehmen. Aber dafür sehr viel grüne Natur und dieses wunderschöne Meer. Und das lockt natürlich Touristen an. Besonders auf den beiden größten deutschen Inseln, Rügen und Usedom, sind im Sommer Touristenmassen. Und das bedeutet wiederum hohe finanzielle Einnahmen für die Menschen, die hier leben.

Die schlechte Seite des Tourismus

Massentourismus ist natürlich überhaupt nicht schön und verursacht enorme Umweltprobleme, weil viel mehr Müll produziert und CO2 ausgestoßen wird. Aber das arme Bundesland Mecklenburg-Vorpommern wäre ohne diese Touristen und ohne die Ostsee noch viel ärmer. Es ist, wie bei allen Dingen: Es gibt auch hier eine gute und eine schlechte Seite.

Zurück zur Ostsee! Während die meisten Menschen nur herkommen, um sich zu sonnen und am Strand zu liegen oder an der Küste zu wandern, gibt es auch einen Wassersport-Tourismus. Denn wenn wir hier oben im Norden eines haben, dann ist es Wind!

Klar, dass Segeln, Windsurfen und Kitesurfen hier sehr populär sind.

Und wenn man richtig Glück hat und es das Wetter zulässt, dann schenkt uns die Ostsee sogar mal ein paar größere Wellen auf denen man surfen kann.

Kurz: Die Ostsee ist traumhaft schön und auf jeden Fall einen Urlaub wert. Kommt vorbei, sobald es wieder geht und ich lade euch gerne auf ein kühles Bier am Strand ein!

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By |2021-02-16T18:32:42+01:00February 16th, 2021|Unkategorisiert|0 Comments

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