Moin Benjamin!

Moin Flemming!

Ja, wir reden heute über das Thema “Sprechen, um eine Sprache zu lernen”. Wie wichtig ist das Sprechen selbst, um eine Fremdsprache sprechen zu lernen?

Ganz genau. Klingt irgendwie offensichtlich. Aber für einige ist es vielleicht doch nicht ganz klar, oder? Es wird oft vergessen, oder?

Wenn ja, wie? Wie genau das ist, darüber reden wir jetzt in dieser Folge würde ich sagen.

Ganz genau. Also bleib dabei.

Bleibt dabei.

Ja! Hi Benjamin, wie geht’s dir? Wie sieht es aus? Gibt’s etwas Neues bei dir?

Ja, abgesehen davon, dass wir heute ohne Kamera telefonieren, passt das alles bei mir und bei dir. Wie sieht’s bei dir aus?

Ja, alles war alles. Alles im grünen Bereich. So sagt man. Das mit der Kamera stört mich auch gerade ein bisschen. Ich würde dich auch lieber sehen beim Sprechen. Aber ja, es ist nun mal so. Müssen wir jetzt mit klarkommen. Hauptsache wir hören uns, würde ich sagen.

Genau das ist das Wichtigste. Und für die Leute, die dann auf YouTube zuschauen, sieht es ja genauso aus wie sonst auch. Von daher…

Hauptsache ihr seht uns. Und ihr hört uns.

Genau. Drücken wir uns selbst die Daumen, dass das passt. Aber ich denke schon. Ich höre dich zumindest gut.

Ich höre dich auch. Perfekt, ist doch super. Ja, wir hatten das Thema gerade schon mal angesprochen in der Einleitung. Heute geht es ums Thema sprechen. Wie wichtig ist das Sprechen beim Sprachenlernen? Und ich würde mal einsteigen mit einer kleinen These, die tatsächlich auch ja mehr oder weniger meiner Meinung entspricht, aber eben auch vielleicht ein bisschen provokant gestellt ist. Und du kannst einfach mal sofort drauf antworten und sagen, was dir da in den Sinn kommt.

Okay, mache ich.

Also, das Sprechen ist nicht das Wichtigste, wenn man Sprechen lernen will. Das war’s schon.

Aha, interessant. Also mir würde in den Sinn kommen, dass du wahrscheinlich darauf anspielst, dass das Hören noch wichtiger ist als das Sprechen.

Da nimmst du das Ende jetzt tatsächlich schon ein bisschen voraus. Ich wollte da eigentlich noch in einer langen Diskussion hinkommen. Aber okay, jetzt haben wir eigentlich schon die Quintessenz aus der ganzen Sache vorweggenommen.

Genau sind wir schon fertig. Können wir schon Schluss machen.

Können wir eigentlich schon Schluss machen. Zwei Minuten achtunddreißig ist doch wunderbar.

Genau. Also bis bald.

Also genau. Aber das ist natürlich das Thema. Darauf wollte ich hin. Wir können ja trotzdem so ein bisschen darüber diskutieren. Ich bin auf jeden Fall der Meinung, dass das Hören beim Spracherwerb der wichtigste Faktor ist. Und was ich nochmal vorausschicken möchte ist: Natürlich ist das Sprechen wichtig, aber ich glaube, meiner Erfahrung nach, und ich habe ja mittlerweile auch so ein bisschen Erfahrung mit Sprachenlernen, ist das Sprechen nicht so wichtig, wie manche glauben. Weil viele denken, man muss im Ausland sein, um wirklich perfekt eine Fremdsprache sprechen zu lernen. Und das ist für mich auch schon einer dieser großen Trugschlüsse. Ja, also ein Trugschluss – möchtest du das mal kurz erklären?

Ja, ein Trugschluss ist ein Irrglaube. Also etwas, das man fälschlicherweise glaubt. Ein verbreiteter Glaube, der aber eigentlich nicht der Wahrheit entspricht oder nicht den Tatsachen entspricht.

Genau. Und für mich ist das z.B. ein Trugschluss, dass man im Ausland sein muss, um eine Fremdsprache sprechen zu lernen.

Da bin ich völlig bei dir. Es gibt so viele Menschen, die im Ausland leben. Also ich meine jetzt in ihrem Heimatland leben, von uns aus gesehen im Ausland leben, und Deutsch als Fremdsprache beispielsweise lernen und es geschafft haben, so gut zu sprechen wie, ja fast die Muttersprachler. Also Sie können sich zu allen Themen äußern, sie haben einen ganz sauberen Akzent. Und dann gibt’s auf der anderen Seite Leute, die leben 30 Jahre schon in Deutschland und sprechen immer noch wie am Anfang.

Genau so ist es. Wie ist es denn deiner Erfahrung nach gewesen? Du lebst in Tschechien, in der Tschechei und hast…Wie sagt man eigentlich? Sagt man Tschechien oder Tschechei?

Man sollte eigentlich lieber sagen Tschechien. Tschechei, das hat immer so diese negative Konnotation noch von früher.

Ist das so? Das wusste ich gar nicht.

Sollte man eigentlich nicht sagen. Also meistens sagt man Tschechien.

So wird es auch empfohlen.

Oder in der Tschechischen Republik, das geht ja auch, oder?

Aber das ist irgendwie ein bisschen umständlich, unpraktisch oder?

Bleiben wir bei Tschechien. Und meine Frage: Also du lebst dort und hast aber vorher schon Tschechisch gesprochen oder wie genau war das? Oder hast du es da erst richtig flüssig, fließend sprechen gelernt?

Ich hab’s nicht unbedingt hier erst fließend oder flüssig sprechen gelernt, aber natürlich mit Hilfe von Muttersprachlern und dem Kontakt zu Muttersprachlern. Also das muss ich schon sagen. Also das ist schon eine ganz wichtige Sache. Und ich bin bei dir, wenn du sagst, dass man nicht unbedingt in dem Land sein muss, wo die Sprache gesprochen wird, um die Sprache richtig zu beherrschen. Aber ich bin nicht ganz bei dir, dass das Sprechen nicht so wichtig ist oder nicht so wichtig wie das Hören ist. Also ich finde, dass die beiden gleichermaßen wichtig sind.

Gut, dass wir da so ein bisschen entgegengesetzte Meinungen haben bzw. so entgegengesetzt sind sie glaube ich gar nicht. Ich glaube vielmehr… oder um das mal zu präzisieren, was ich sagen möchte, es hängt vielmehr von der Phase ab, in der du dich befindest als Sprachenlerner.

Ja, da sind wir schon wieder näher zusammen.

Also wenn du am Anfang bist und ich sage mal Anfänger, fortgeschrittene Anfänger, Mittelstufe, das ist so eine Phase, wenn man eine Fremdsprache lernt, in der es für mich eine ganz untergeordnete Rolle spielt, zu sprechen. In dieser Phase kommt es vor allen Dingen auf den Input an, da kommt es vor allen Dingen darauf an, dass du wirklich all das aufnimmst, was du aufnehmen kannst. Durch hören, durch lesen, dass du dich wirklich mit der Sprache umgibst. Wir hatten in der letzten Folge das Thema Immersion. Genau darum geht es am Anfang oder in den ersten Monaten, in denen man eine Fremdsprache lernt. Und meiner Meinung nach machen ganz viele Leute den Fehler, dass sie denken „Ich lerne eine neue Sprache. Ich muss sofort sprechen, sprechen, sprechen, sprechen, sprechen. Und das ist das Wichtigste. Je mehr ich spreche, desto desto schneller mache ich Fortschritte.“ Und das ist so ein großer Trugschluss, Irrglaube. Und das stört mich ein bisschen. Dass das aber auch immer wieder verbreitet wird und das auch eigentlich professionelle Sprachenlehrer diesen Glauben auch oft an ihre Schüler weitergeben. Denn ich bin der Meinung, das Sprechen am Anfang einer Sprache kann dir sogar noch eher schaden, als dass es dir nützt. Weißt du, warum ich das so sage?

Ja, ich glaube, das spielt auch dieser Begriff der Fossilierung eine große Rolle. Weißt, was das bedeutet?

Erklär mal bitte! Ich sag mal ja.

Vielleicht kannst du erklären, was ein Fossil ist. Ich erkläre dann, was Fossilierung ist.

Ein Fossil ist so ein versteinertes…also wenn man am Strand z.B. langgeht, ich mache es mal mit einem Beispiel, Dann findet man hin und wieder Fossilien. Das sind so kleine, versteinerte Tierchen aus Urzeiten, die vor tausenden von Jahren gelebt haben und dann versteinert sind und die wir heute in dieser Form eines Fossils finden. In einer versteinerten Form.

Oder auch Spuren. Fußspuren von Tieren, die damals gelebt haben. Genau. Und Fossilierung heißt im Grunde, dass ich etwas falsch eigentlich gelernt habe. Also meistens wird es in dem Kontext benutzt, etwas Falsches gelernt zu haben oder etwas Falsches gemacht zu haben. Und dann hat sich das eben verfestigt. Ja, das heißt, wenn ich z.B. eben ganz früh schon am Anfang meiner Sprachlernreise anfange zu sprechen und nur darauf Wert lege, viel zu sprechen, zu sprechen, zu sprechen, wie du das gesagt hast, wie viele das empfehlen, dann wird es ja definitiv so sein, dass ich Fehler mache. Weil ich kann die Sprache ja noch gar nicht fließend sprechen. Ich kenne ja noch gar nicht alles Wichtige, was ich brauche. Ich soll einfach irgendwas sagen, ich soll einfach ganz viel reden, aber weiß eigentlich gar nicht, wie ich die Sätze bilden soll. Ich kenne die richtigen Worte nicht und so weiter. Oder auch die Aussprache. Ganz wichtig. Also ich sage es einfach irgendwie. Hauptsache es kommt etwas raus. Und dann ist aber das Problem, wenn ich das so mache, dann verfestigt sich das und dann wird es eben genau schwer. Wenn ich dann ein höheres Niveau erreicht habe, z.B. zu sagen okay, jetzt will ich meinen Akzent loswerden, weil warum ist dieser Akzent überhaupt entstanden? Vielleicht deswegen, weil man von Anfang an einfach nur geredet hat, geredet hat. Ich kenne z.B. Leute, Tschechen tatsächlich, weil ich mit Tschechen eben so viel in Kontakt bin und war, die in der Grenzregion gelebt haben bzw. Leben. Grenzregion Tschechien, Deutschland. Und die sind immer gependelt. Also die haben in Tschechien weiterhin gelebt, haben aber auf der deutschen Seite dann gearbeitet und teilweise haben die… die haben nicht bewusst Deutsch gelernt teilweise, sondern sie haben einfach von ihren deutschen Kollegen oder von den Leuten, die sie da auf der Straße in Deutschland gehört haben, irgendetwas aufgeschnappt. Also aufgeschnappt heißt einfach gehört. Und haben das einfach so in Brocken versucht, selber dann zu sagen. Und dann sind sie erst zu mir gekommen und haben gesagt „So, jetzt würde ich gerne mal richtig Deutsch lernen, weil ich merke, dass ich irgendwie an meine Grenzen komme, damit.“ An meine Grenzen kommen, ich komme an meine Grenzen, heißt, ich komme so nicht mehr weiter. Und dann war das für mich so schwer. Wirklich, es ist unbeschreiblich, wie schwer das war, diese Fehler wegzukriegen, diesen Akzent wegzukriegen, zumindest ein bisschen wegzukriegen, sodass man eben die Leute verstehen konnte. Das war wahnsinnig schwierig, weil sie schon so viele falsche Sachen gesagt haben. Und das hat sich schon so verfestigt oder fossiliert.

Das ist genau der Punkt, wo ich drauf hinauswollte. Man übernimmt eben auch, das ist die Gefahr dabei, wenn man zu früh anfängt zu sprechen, man übernimmt sehr viele Muster aus der eigenen Muttersprache und versucht Satzbau und Satzstruktur eben so wiederzugeben, wie man es aus seiner eigenen Sprache kennt. Und diese Satzstrukturen gibt es aber teilweise in der fremden Sprache gar nicht. Und das ist eben die Gefahr. Und wie du sagst, dann fossiliert sich das, dann verfestigt sich das und sorgt dann dafür, dass wir es teilweise gar nicht mehr anders können. Und da schlage ich eben wieder diesen Bogen zu meiner Anfangsthese: das Hören ist eben das Wichtigere, gerade zu Anfang.

Also da stimme ich zu.

Sehr gut. Also wenn man sich das vorstellt: Was soll man in einer Fremdsprache sagen, wenn man noch gar nichts gehört hat? Wir können von Anfang an versuchen zu sprechen. Aber wo sollen wir die Worte her nehmen? Wir müssen erst mal eine Basis aufbauen, mit der wir arbeiten können, mit der wir lernen und sprechen können. Diese Basis kommt vom Input. Diese Basis kommt vom Hören und vom Lesen und das Sprechen, und da können wir ja jetzt mal hinkommen, ist dann wichtig, wenn du ein gewisses Level schon erreicht hast. Und da kann es dir auf jeden Fall weiterhelfen. Auch da denke ich, dass das Hören mindestens genauso wichtig ist. Aber trotzdem, dann solltest du auch anfangen zu sprechen, weil wenn du…das ist immer ein ganz wichtiger Satz, den ich oft schon gehört habe und nachdem ich dann auch versuche, meine Fremdsprachen zu lernen. Wenn du eine Sache jeden Tag machst, das ist in Bezug auf Sprachenlernen oder in Bezug auf alles andere im Leben, wenn du eine Sache jeden Tag machst, dann entwickelst du dich in dieser Sache zum Experten. Das ist so super auf dieses Thema Sprachenlernen anwendbar. Also wenn du jeden Tag ein bisschen sprichst und das muss nicht eine Stunde sein, es muss nicht mal eine halbe Stunde sein, wenn es 5 bis 10 Minuten sind, die du am Tag versuchst, auf auf Deutsch zu sprechen, dann wirst du das zur Gewohnheit machen. Dann wirst du wirklich schnell besser werden und schnell lernen, fließend zu sprechen. Du wirst Selbstbewusstsein beim Sprechen entwickeln. Du wirst aus deiner Komfortzone herauskommen und das sind eben ganz wichtige Punkte, weswegen das Sprechen dir dann eben auch helfen kann.

Ja, das definitiv. Deswegen meinte ich anfangs, dass ich nicht ganz einverstanden bin mit der These. Also wenn man natürlich jetzt an Anfänger sich richtet, dann bin ich einverstanden, dass das Hören wichtiger ist als das Sprechen. Aber für unsere Zuhörer ist wahrscheinlich etwas interessanter, was sie jetzt tun können oder sollten, weil sie ja zumindest in Deutsch keine Anfänger mehr sind. Und da würde ich auf jeden Fall sagen, dass das Sprechen sehr, sehr wichtig ist. Und ganz viele Leute machen das nämlich so: Sie lernen, lernen, lernen, lernen, Grammatik, Vokabeln. Sie lesen viel. Meinetwegen hören sie auch viel, aber sie sprechen eben nicht. Und deswegen meinte ich anfangs, dass ich da nicht ganz einverstanden bin mit dieser These. Also wenn es jetzt allgemein formuliert wird ja. Wie gesagt, für Anfänger ja, aber allgemein sollte man immer auch sprechen, weil die Leute fragen dann: „Benjamin, was soll ich machen? Ich bin verzweifelt. Ich verstehe alles, was du sagst in deinen Videos, aber ich kann nicht sprechen.“ Also erst letztens, vielleicht war es sogar unter dem Youtube-Video von der letzten Podcastfolge, also eigentlich von der allerersten, die wir gemacht haben. Ich glaube, das war das. Da hat auch jemand das in die Kommentare geschrieben. „Benjamin Ich verstehe dich oder ich verstehe euch beide, wie ihr redet. Ich verstehe alles, aber ich spreche so schlecht.“ Naja, kommt drauf an. Also wenn du natürlich nie das Sprechen übst, wenn du immer nur hörst und immer nur Grammatik und Vokabeln lernst, dann wirst du nicht automatisch irgendwann besser sprechen automatisch. Du musst es auch trainieren. Du musst auch das Sprechen trainieren. Und Flemming, hast du vielleicht Ideen für Leute, also natürlich, wenn du in Deutschland bist, ist es eventuell etwas einfacher, einen Muttersprachler irgendwie zu finden oder in Kontakt mit Muttersprachlern zu kommen. Aber hast du vielleicht Tipps für Leute, wie kann man sprechen oder wie kann man das trainieren? Wie kann man sich Situationen schaffen, in denen man Deutsch spricht, wenn man nicht in einem deutschsprachigen Land ist?

Ja, auf jeden Fall. Da gibt es tatsächlich genug Mittel und Wege, auch zu Corona-Zeiten, auch zu Zeiten, in denen man eigentlich normalerweise keine Leute treffen sollte. Ja, in denen man einfach die meiste Zeit alleine ist.

Vielleicht gerade zu Corona-Zeiten. Ich glaube, da hat Corona-Krise auch so ein bisschen noch geholfen, oder? Also wenn ich jetzt mal an Online-Gespräche denke und sowas vielleicht.

Ja, weil sich dieses Sprachenlernen online jetzt noch viel stärker entwickelt hat, als es vorher schon der Fall war. Wobei ich auch fand, dass es vorher einfach unheimlich viele Möglichkeiten gab. Ja, das Sprechen auch online zu üben. Aber jetzt gerade sind die Leute ja gezwungen, das zu tun. Und deswegen finden sie eben auch die Möglichkeiten. Und die klassische Methode ist einfach, sich einen Tandem-Partner zu suchen. Das ist das Einfachste. Da gibt es verschiedene Seiten. Ich kann Conversation Exchange empfehlen. Das habe ich in einem meiner Youtube-Videos auch schon mal gemacht, diese Seite empfohlen. Conversationexchange.com. Den Link kann ich auch nochmal in die Folgenbeschreibung packen. Da kann man quasi alle Daten eingeben, die man von seinem Sprachpartner erwartet und die man bei seinem Sprachpartner haben möchte, also wo er herkommt, ob es ein Mann ist, ob es eine Frau ist, welches Sprachniveau er oder sie hat. Und dann spuckt einem diese Maschine alle Sprachpartner aus, die in Frage kommen.

Was heißt ausspucken?

Ausspucken ist eigentlich in dem Fall ja nicht die eigentliche Bedeutung. Spucken ist Speichel aus dem Mund befördern. Also spucken. Wie sagt man das? Ich spucke etwas aus, aus dem Mund heraus oder einen Kaugummi ausspucken. Und wir können das eben auch verwenden, indem wir ja z.B. das ist ein bisschen abwertend eigentlich. Also wenn man sagt, die Maschine spuckt etwas aus, die Suchmaschine.

Sie zeigt etwas an. Würdest du sagen, dass es abwertend ist? Ich würde gar nicht sagen, dass es abwertend ist. Eher umgangssprachlich halt.

Umgangssprachlich. In Bezug auf die Suchmaschine ist es wahrscheinlich nicht abwertend, aber ja.

Ich kann auch zu jemandem sagen „Komm, spuck’s aus, was willst du? Was ist los? Spuck’s aus!“ Also „komm, erzähl mir davon!“

Ist das nicht schon wieder abwertend? Spuck es aus!

Würde ich jetzt nicht sagen, abwertend… Ich würde sagen umgangssprachlich. Das sollte man jetzt nicht unbedingt in einem Kundengespräch sagen. „Kommen Sie, spucken Sie es aus! Was wollen Sie von uns? Das passt nicht so richtig. Aber abwertend in dem Sinne würde ich nicht sagen.

Nun gut, sei es, wie es sei. Also die Suchmaschine zeigt Ergebnisse an. Die Suchmaschine spuckt Ergebnisse aus und dann kann man sich eben einen Partner auswählen. Man kann auch eingeben, ob man sich von Angesicht zu Angesicht treffen möchte, ob man einen Videochat machen möchte, ob man per WhatsApp schreiben möchte. All sowas. Und darüber finde ich regelmäßig Sprachpartner. Wenn ich jetzt Italienisch, Spanisch, Französisch reden möchte oder so, dann finde ich da meine Leute. Ein anderes Mittel, gehen wir mal davon aus, dass Corona in den nächsten Monaten vorbeigeht irgendwann: Ich habe früher immer Sprachpartner über die Uni gefunden. Also wenn ihr in einer Stadt wohnt, könnt ihr euch dort…Jede Uni hat hat ein Sprachzentrum oder einen Bereich, in dem Sprachen gelehrt werden und sich da an die Verantwortlichen zu wenden und zu fragen, gibt es Tandem-Interessierte Leute? Also ein Tandem – erklärst du mal, Benjamin?

Ja, ein Tandem ist eigentlich ein Fahrrad für zwei, mindestens. Aber man spricht auch vom Sprach-Tandem. Das heißt einfach, ich treffe mich oder ich lerne jemanden kennen, der meine Muttersprache lernt. Und ich lerne seine Muttersprache im Idealfall. Es muss nicht unbedingt die Muttersprache desjenigen sein. Es kann auch einfach eine Sprache sein, die die eine Person sehr gut spricht und die andere Person eben lernt. Aber im Idealfall wäre es halt die Muttersprache. Genau, das wäre ein Sprach-Tandem. Ich hatte auch schon Tandem-Partner. Ich habe allerdings nicht die besten Erfahrungen damit gemacht, um ehrlich zu sein, weil meistens die Leute dann… Das ist ja wie bei Dating-Apps auch. Es kann ja einfach sein, dass die Chemie dann nicht stimmt zwischen den beiden, die sich da treffen. Also die Chemie stimmt nicht, heißt, man passt nicht so richtig zusammen. Man findet irgendwie keinen gemeinsamen Nenner, kein gemeinsames Thema. Man kommt nicht auf einen grünen Zweig. So viele Redewendungen. Und das war bei mir so. Also ich war halt motiviert. Ich wollte z.B. Tschechisch lernen und dann hab ich mit mehreren Tschechen und Tschechinnen geschrieben. Aber das hat oftmals nicht so richtig dann sich weiterentwickelt, dass man sich dann doch mal getroffen hätte oder wirklich ein gemeinsames Interesse gefunden hätte. Also das ist dann eher so im Sande verlaufen. Es gibt ja auch noch andere Möglichkeiten. Also ein Tandem-Partner ist eine Möglichkeit. Aber es kann auch schiefgehen.

Also ich würde auch gerne nur kurz nochmal dazu sagen, ich hatte auch ganz viele Tandem-Partner, die ich nur ein einziges Mal getroffen habe, weil entweder der Partner oder ich gemerkt haben: „Okay, das passt nicht. Wir haben kaum kaum gemeinsame Interessen.“ Und das ist eben wichtig, dass du jemanden findest, wenn du den ganzen Tag liest und dein Partner macht den ganzen Tag Sport. Dann werdet ihr Schwierigkeiten haben, euch zu unterhalten, weil ihr ganz andere Interessen habt. Und das ist eben wichtig, da jemanden zu finden. Aber deswegen ist diese Seite auch so gut. Conversationexchange. Weil man da eben auch die Interessen eingeben kann, worüber man sprechen möchte.

Das ist echt cool. Ich hab noch nie davon gehört.

Werde ich mir auf jeden Fall auch mal anschauen.

Und ja, also für mich eine der effektivsten Methoden, ich hab’s ja vorhin schon gesagt, jeden Tag 5 bis 10 Minuten reden. Das ist schon sehr, sehr viel und sehr, sehr gut und sehr, sehr hilfreich.

Aber wie ist, wenn man niemanden hat?

Wenn man niemanden hat, dann führt man, so plump es klingt, Selbstgespräche. Und das mache ich…

Was heißt plump?

Das bedeutet, dass etwas sehr einfach ist. Nicht sonderlich komplex. Nicht sonderlich kompliziert. Es ist plump.

Es ist primitiv. Schnell dahingesagt. Nicht durchdacht.

Ich stimme zu, was Selbstgespräche angeht. Das habe ich auch gemacht. Und das ist auch etwas, was ich immer wieder empfehle. Wenn du niemanden hast, im Notfall sozusagen, wenn du wirklich keine Möglichkeit hast, irgendjemanden zu finden, mit dem du sprechen kannst, dann sprich doch einfach mit dir selbst! Und ich persönlich bin jemand, es klingt jetzt vielleicht komisch, aber ich führe gerne Selbstgespräche. Von mir aus schon. Also nicht unbedingt nur, um Sprachen zu lernen oder sowas. Also ich führe auch Selbstgespräche auf Deutsch. Ich mache das einfach. Und insofern ist es mir immer auch leicht gefallen, in Fremdsprachen das mal zu machen. Und du sagst ja, es reicht schon, ein paar Minuten pro Tag. Es ist echt schwer, das jetzt z.B. einen ganzen Tag lang durchzuhalten. Das ist echt schwer. Das würde ich nicht schaffen. Aber wenn man einfach mal ganz bewusst sich fünf Minuten nur nimmt und man sagt sich: „Okay, in den nächsten 5 Minuten werde ich jetzt einfach mal auf, in dem Fall unserer Zuhörer deutsch, mein Selbstgespräch fortführen. Einfach nur 5 Minuten und dann fällt man schon automatisch…man kommt dann wieder zurück in seine Muttersprache. Aber die 5 Minuten, wenn man die durchgehalten hat und wenn man das jeden Tag macht, dann hilft es umgemein.

Genau so! Und du trainierst dein Gehirn eben dann auch in diesen 5 bis 10 Minuten darauf, wirklich nur in dieser Sprache zu denken. Dein Gehirn schaltet um auf die Fremdsprache, in eurem Fall auf Deutsch. Und das führt dazu, dass ihr wirklich auf Deutsch anfangt, zu denken. Ich finde, es führt dazu, dass ihr aus eurer Komfortzone herausgeht. Und das Gute ist, wenn ihr Selbstgespräche führt, niemand bewertet euch. Ihr braucht nicht nervös sein. Ihr braucht keine Angst haben, dass jemand sagt: „Oh, wie sprichst du das aus? Und warum benutzt du die Zeitform“, oder euch auslacht oder sonstwas. Diese ganzen Ängste, die Sprachenlerner haben. Davor braucht ihr keine Angst zu haben, denn nur ihr selbst seid es, die mit euch selbst reden. Und das ist das Gute daran. Es hilft, euch wie gesagt, Selbstbewusstsein zu erlangen. Es hilft euch, eure Aussprache zu verbessern. Und ich glaube, wovor viele auch Angst haben, ist dieses Problem, wenn es denn um Selbstgespräche geht, dass sie nicht wissen, ob sie die Sätze richtig sagen oder ob die Sätze einfach richtig sind.

Und das ist aber vielleicht auch gar nicht ausschlaggebend, weil in dem Moment konzentriert man sich ja nicht unbedingt auf die Korrektheit, sondern man konzentriert sich auf die Fähigkeit, auf Deutsch zu denken, flüssig zu sprechen. Das heißt, man muss ja nicht alle 4 … Ja, es gibt eigentlich 4.. also sagt man immer lesen, schreiben, hören und sprechen. Aber es gibt ja meiner Meinung nach noch ein paar mehr, so einfach Fähigkeiten, die damit verbunden sind, Sprachen zu lernen und zu beherrschen. Aber ja, wie auch immer, man muss ja nicht alles auf einmal üben. In dem Moment, wo ich jetzt 5 Minuten ein Selbstgespräch in meiner Zielsprache führe, konzentriere ich mich ja einfach nur darauf, auf diese Kompetenz, auf diese Fähigkeit zu sprechen, flüssig zu sprechen, auf Deutsch zu denken. Und dann geht’s nicht unbedingt darum, die Grammatik superkorrekt anzuwenden, oder? Na also dann geht es in dem Moment nur darum, zu sprechen und auf Deutsch zu denken. Man sollte natürlich nicht nur das machen, man sollte weiterhin auch andere Sachen machen, wenn man merkt „Okay, jetzt hab ich 5 Minuten gesprochen und es ist mir total schwergefallen und ich wusste eigentlich überhaupt nicht, wie ich das und das sagen soll“. Dann könnte man sich das ja zum Anlass nehmen und sagen „Ok, jetzt gucke ich mal, wie kann man das Ding gut auf Deutsch sagen? Welche Wörter gibt’s denn dafür?“ Oder ich wollte vielleicht was Irreales sagen und ich wusste nicht genau, wie Konjunktiv II in der Vergangenheit gebildet wird oder sowas. Und dann kann man sich ja damit auch noch auseinandersetzen. Und beim nächsten Mal, wenn man ein ähnliches Selbstgespräch führt oder wieder darüber sprechen will mit jemand anderem, dann kann man es oder denkt einfach oder erinnert sich daran, was man dann eben gelernt hat. Also man kann ja das dann nutzen, um damit auch weiter noch zu lernen.

Genau so. Und man muss da auch keine großartigen Geschichten erfinden. Also das Beste ist wirklich, wenn man sich selbst in eine Konversation hineinversetzt. So meiner Erfahrung nach. Also wenn ihr euch vorstellt, ihr redet jetzt mit eurem Partner einfach mal über den Haushalt. Und möchtet ihm mal sagen, dass er mal langsam anfangen soll, sauber zu machen und den Müll runter zu bringen oder sowas. Also Konversationen des Alltags. Das ist wirklich das Beste, dass ihr euch wirklich auch selbst im Kopf die Wörter sucht, die ihr in einem normalen Gespräch brauchen würdet. Ihr braucht nicht anfangen, über Geschichte zu reden oder Julius Caesar, wie er die Gallier besiegt hat, sondern ihr konzentriert euch wirklich auf Alltagsgespräche, auf reale Situationen und das wird euch helfen. Und nochmal ganz kurz, alles was du gerade gesagt hast, auch so zur Grammatik und dass es nicht schlimm ist, dann in dem Fall auch Fehler zu machen. Vollkommen richtig. Es gibt aber auch kleine Mittel und Wege, wie man so ein bisschen zumindest kontrollieren kann, ob man richtig spricht. Und das Beste ist meiner Meinung nach dann DeepL. Kennst du die Seite?

Ja, das ist die beste Übersetzer-App, die ich kenne. Oder es ist keine App, aber Webseite.

Und das ist auch nicht komplett fehlerfrei, natürlich. Aber es ist zehnmal besser als der Google-Übersetzer. Und da kann man eben auch, wenn man dann mal einen Satz formuliert und gucken möchte, ob der richtig ist, da kann man dann in diesen diesen Satz auch eingeben und schauen, wie es eigentlich heißen würde oder ob man es richtig gesagt hat.

Es ist nicht komplett fehlerfrei, aber es ist definitiv nahe dran. Also es ist echt sehr, sehr gut. Und die haben angefangen nur mit ganz wenigen Sprachen. Aber jetzt mittlerweile, also wirklich seit kurzer Zeit, vielleicht seit einem Monat oder so, gibt es da noch viel mehr Sprachen. Also Tschechisch z.B. gab’s gar nicht vorher. Gibt’s jetzt auch.

Ach, das gibt’s jetzt? Ja, wahnsinn! Krass! Deswegen, es ist sehr, sehr hilfreich, wenn ihr euch selbst ein bisschen kontrollieren wollt. Den Link können wir auch nochmal in die Folgenbeschreibung packen.

Ansonsten, ich empfehle immer noch, was man auch tun kann. Das ist dann aber schon der nächste Schritt, wenn man also vielleicht nicht mehr unbedingt so viel Hemmungen hat, wenn man das schon alleine auch oft genug geübt hat, dann wäre noch so ein nächster Schritt, dass man z.B. in Deutschland oder in einem deutschsprachigen Land bei verschiedenen Hotlines oder Stellen anruft. Das kann man ja auch machen, wenn man nicht in Deutschland ist. Das kostet natürlich eventuell Geld. Aber wenn man das jetzt nicht jeden Tag 5 Stunden lang macht, in Abständen immer mal wieder sich so eine Challenge setzt, dann kann man das denke ich finanzieren. Das kostet dann mal, keine Ahnung, Vielleicht 5 Euro, so ein Anruf. Man kann wahnsinnig viel damit lernen. Und das Coole ist, im schlimmsten Fall, wenn man wirklich überhaupt nicht weiterkommt, kann man ja einfach auflegen. Also die Person am anderen Ende kennt euch ja nicht.

Hast du das schon gemacht, dass du dann bei Hotlines angerufen hast?

Ja, das hab ich schon gemacht.

Das ist ein super Tipp!

Also das müssen nicht Hotlines sein. Es kann alles sein. Ich kann ja ganz einfach anfangen. Ich kann z.B. anfangen mit einem Restaurant. Ich ruf einfach bei einem Restaurant an in Deutschland und frage, ob die, jetzt in der Corona-Zeit ist das irgendwie sinnlos, aber ja, wenn man wieder ins Restaurant gehen darf und reservieren darf, dann frage ich einfach, ob die da einen Tisch frei haben. Für, was weiß ich, 4 Personen oder sowas. Und ich meine, dann kommt man halt nicht. Also das ist natürlich für das Restaurant nicht so toll, wenn man dann nicht kommt. Man kann ja auch, wenn man ein schlechtes Gewissen hat, also einfach merkt, das ist nicht so schön, dann einfach den Termin zu vereinbaren und dann nicht hinzugehen, dann kann man ja nochmal anrufen und absagen. Es ist ja auch kein Problem. Also man kann ja schon…am selben Tag kann man das ja machen. „Wissen Sie, wir haben uns das leider anders überlegt. Oder wir haben ein anderes Restaurant gefunden. So, das ist ja nicht das Problem.“

Zwei Gespräche am Tag. Für fünf Minuten ungefähr, mit dem Restaurantchef.

Im äußersten Notfall legt man wirklich einfach auf oder man kommt einfach nicht hin, ohne abzusagen. Es ist natürlich nicht so toll, aber am Ende, die Restaurants, die haben so viele Kunden und so viele Reservierungen jeden Tag. Im Normalfall, wie gesagt, wenn ich gerade Corona ist, dann natürlich, dann sehen die irgendwann, „ah, 18 Uhr sollte eigentlich Familie „Soundso“ aus Russland“… Also wissen sie ja nicht. Aber Familie „Soundso“ kommen. Jetzt kommen die nicht. Hier sind jetzt spontan neue Gäste gekommen. Dann setzen die sich jetzt an den Tisch. Also die werden jetzt dadurch nicht pleite gehen, nur weil ihr da angerufen habt und einen Tisch für zwei bestellt habt. Ihr müsst ja nicht einen Tisch für 20 bestellen, das wäre ein bisschen, das wäre dann echt ein bisschen fies. Ein bisschen böse. Aber man könnte ja einfach einen Tisch für zwei bestellen. Und wenn der dann am Ende nicht besetzt wird, das kriegt das Restaurant hin. Und wie gesagt, wenn man möchte, kann man ja auch absagen. Und wenn man das nicht möchte, es gibt noch so viele andere Möglichkeiten. Es müssen nicht Restaurants sein, man muss auch nichts reservieren. Man kann auch einfach nur nachfragen. Einfach bei denen, keine Ahnung, Verkehrsbetrieben anrufen und nachfragen, ob denn die Bahn da hinfährt oder oder ob die Bahn auch nachts fährt oder einfach so ´ne ganz einfache Frage stellen. „Hallo, ich komme nachts am Hauptbahnhof in Leipzig an. Kann ich dann noch mit der Bahn zum Hotel fahren?“ Und dann sagen die einfach „Nee, da fahren keine Bahnen mehr, fahren nur Busse.“ „Alles klar, danke, wollte ich nur wissen. Das war’s schon.“ Also einfach nur sowas Primitives auch, ja, Triviales.

Oder ihr ruft bei der Zeitung an und erzählt ihnen, dass ihr irgendeine interessante Geschichte für sie hättet. Und dann werden die euch nämlich ganz viele Fragen zu der Geschichte stellen und dann müsst ihr reagieren.

Okay, das ist dann der Pro-Tipp. Profi-Tipp.

Aber super interessant. Ich werde das auf jeden Fall demnächst mal ausprobieren. Habe ich noch nie gemacht und finde ich gut.

Ja, also ich hab das gemacht. Ich hab das wie gesagt, ich hab das mit meinem Hobby verbunden. Also mein Hobby ist ja Bahnen und sowas. Für mich war das dann ganz einfach. Ich hab einfach beispielsweise in Prag, Tschechische Hauptstadt, hab ich einfach angerufen und ich hab am Anfang wirklich nur so eine ganz einfache Frage gestellt. Also einfach sowas, z.B., dass ich abends da ankomme und das Hotel ist da. Und da hab ich natürlich vorher geguckt, wo ungefähr ein Hotel sein könnte. Man muss ja da nicht ins Detail gehen. Man kann ja einfach sagen, das Hotel ist in dem und dem Stadtteil, ganz einfach. Und kann ich dann nachts noch vom Hauptbahnhof dahin fahren mit der U-Bahn z.B. Und dann sagen die dir „Nee, bei uns fahren die U-Bahnen nachts nicht. Aber es gibt noch Straßenbahnlinien, die sie nehmen können. Und das reicht ja schon. Also so hab ich angefangen und dann hab ich es auch noch weiter geführt. Also ich hab auch mal bei einem Restaurant angerufen. Ich hab auch mal bei einem Hotel angerufen und gefragt, ob die ein Zimmer frei haben und hab dann gesagt „Okay, danke erstmal. Ich überleg mir das so und ich würde mich nochmal melden.“

Super Idee, wunderbar. Muss man natürlich über seinen eigenen Schatten springen, das heißt, sich so ein bisschen selbst überwinden und sich trauen, etwas zu tun. Aber ja, wenn man das schafft, dann trainiert man einerseits so ein bisschen die Sprache und andererseits auch sein Selbstbewusstsein und aus seiner Komfortzone herauszukommen ist wunderbar. Wunderbare Technik. Danke dafür, dass du das mit uns geteilt hast.

Ja, gerne. Und das Coole ist Du kannst ja wirklich. Im Notfall kannst du ja einfach auflegen. Das ist ja überhaupt nicht schlimm. Die Verbindung kann ja gestört sein. Also wenn du einfach auflegst, dann passiert auch nichts. Dann rufen die dich auch nicht zurück und nerven dich, weil das kommt ja vor, dass jemand einfach auflegt oder dass die Verbindung unterbrochen wird. Und du kennst ja die Person nicht, mit der du redest. Also im Grunde ist es völlig egal. Da wird niemand sagen „Ah, er hat einfach aufgelegt, das kann doch nicht sein. Jetzt gehe ich zu dem und…“ Die wissen ja nicht, wer du bist.

So im schlimmsten Fall. Als letzten Ausweg. Man muss das nicht so planen. Ich rufe jetzt da an und dann lege ich extra auf. Aber als letzten Ausweg, wenn man gar nicht mehr weiter weiß. Oder man kann ja sich noch kurz verabschieden. Man kann sagen „Entschuldigen Sie, ich höre Sie nicht mehr. Auf Wiederhören.“

Oder ihr fragt die Leute einfach direkt, ob sie Lust haben, mit euch auf Deutsch zu reden. Das habe ich noch nicht probiert. Das wäre dann die ultimative Stufe. Na gut, perfekt. Schöner Tipp. Und ich glaube, eine Menge für euch, was ihr auch mitnehmen könnt, um anzufangen zu sprechen oder weiter zu sprechen. Je nachdem, wo ihr seid. Und versucht es! Probiert es aus! Ich finde, das waren ziemlich hilfreiche Tipps heute.

Es gibt noch viele weitere, die wir noch erzählen könnten. Aber ich kann euch empfehlen: Ich habe ein kostenloses E-Book geschrieben. Dort findet ihr sieben Tipps, mit denen man sicherer und selbstbewusster Deutsch sprechen kann. Den Link können wir euch auch gerne hier irgendwo hinpacken, wo ihr es dann findet. Auf YouTube unter das Video und bei den Podcast-Anbietern da in die Beschreibung. Ja genau, dann könnt ihr euch das gerne kostenlos runterladen.

Ich habe auch ein E-Book geschrieben, aber das ist nicht ganz kostenlos. Aber ich verlinke es euch trotzdem auch. Genau so machen wir das. Hat Spaß gemacht die Folge Benjamin.

Definitiv! Obwohl wir uns nicht gesehen haben, hat trotzdem Spaß gemacht.

Ich hoffe, das nächste Mal sehen wir uns wieder und dann klappt das auch wieder komplett. Ich denke ansonsten, wie gesagt, wenn ihr Fragen habt, fragt uns! Alles andere findet ihr in der Folgenbeschreibung und dann eine schöne Woche. Und hoffentlich hört ihr uns nächste Woche wieder zu.

Genau. Bis dahin. Vielen, vielen Dank.

Macht’s gut. Danke. Macht’s gut.

Ciao.

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By |2021-04-29T10:45:34+02:00April 29th, 2021|Transkripte|0 Comments

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