#133 – Nicht im Kopf übersetzen – mit Lara von Deutsch mit Lara

Transkript & Wortschatzliste als PDF gibt’s hier Du darfst nicht mehr im Kopf übersetzen, wenn du fließend Deutsch sprechen willst. Diesen Satz hast du ganz sicher schon mal gehört. Aber dann hast du dich vielleicht auch gefragt, warum eigentlich? Und wie schaffe ich das? Darüber spreche ich heute mit Lara von Deutsch mit Lara. Wir werden klären, warum dieses ständige Übersetzen deine Fortschritte verlangsamt und mit welchen Methoden du es schaffst, ganz natürlich auf Deutsch zu denken und so auch flüssiger zu sprechen. Ja, und meinen Tipp Nummer 1, um nicht mehr ständig im Kopf zu übersetzen und auf Deutsch zu denken, gebe ich dir jetzt schon. Nutze die Sprache so oft wie möglich aktiv. Am besten mit einem Lehrer oder einer Lehrerin. Diese findest du bei italki. Du kannst dir auf italki ganz entspannt aus einer Vielzahl an Lehrerinnen und Lehrern den passenden für dich heraussuchen und genau festlegen, welche Eigenschaften dein Lehrer haben soll. Und dann kannst du einfach eine Probestunde mit ihm buchen und schauen, ob er zu dir passt. Egal, ob morgens, mittags oder abends, du findest immer einen Lehrer für deinen Terminplan. Dann sprecht ihr die ganze Zeit auf Deutsch und für dein Gehirn wird es immer leichter, die Sprache zu nutzen, ohne im Kopf zu übersetzen. Das Tolle an italki ist, dass du immer einen Lehrer für deinen Geldbeutel findest. Keine überteuerten Preise. Mir selbst hat italki in den vergangenen Jahren auch sehr weitergeholfen, sowohl für Französisch, Spanisch, Italienisch als auch Portugiesisch. Also buch dir mit dem Code Flemming6 gleich deine erste Stunde und spare dabei 5 € auf deine erste Buchung ab 10 €. Nutze dafür einfach den Link unter diesem Video. Ja, halli hallo, liebe Leute, moin moin. Ich freue mich, dass ihr wieder da seid und ich sitze heute hier mit Lara von Deutsch mit Lara. Hallo. Herzlich willkommen. Schön, dass du da bist, Lara. Hallo, danke dir, Flemming. Schön, dass es geklappt hat und vielen Dank für die Einladung. Ja, wir haben heute ein ganz spannendes Thema, Lara, und zwar, wie man es schafft, nicht mehr im Kopf zu übersetzen. Und ich denke, du bist da auch prädestiniert für dieses Thema, weil du ja auch einige Sprachen fließend sprichst, aber das möchte ich jetzt nicht vorwegnehmen. Ich würde gerne, dass du das selbst mal so ein bisschen erklärst. Also, wer bist du eigentlich und wie ist so dein dein Weg der Sprachen bisher verlaufen? Du bist ja keine Muttersprachlerin, muss man hier sagen. Nee, bin ich nicht. Also, mein Name ist Lara. Ich wohne seit fast 8 Jahren in Deutschland. Ich bin in Moldawien geboren und in Italien aufgewachsen. Das bedeutet, ich bin zweisprachig aufgewachsen mit rumänisch und italienisch und ich habe schon immer Fremdsprachen gemocht. Ich habe dann beschlossen nach Deutschland zu ziehen, um zu studieren und vor 8 Jahren habe ich dann auch angefangen Deutsch zu lernen. Und ja, ich würde sagen, dass ich mittlerweile ein relativ gutes Niveau erreicht habe und auch den Punkt erreicht habe, an dem ich nicht mehr übersetze aus meinen Muttersprachen ins Deutsche. Das ist aber ein langer Prozess gewesen, also es ist nicht immer so gewesen wie heute. Mhm. Also, okay, zum Verständnis mal, du sprichst demnach rumänisch? Genau, ja. Italienisch, Deutsch, wie wir gerade hören. Was sprichst du noch? Englisch, Spanisch, und das war’s. Ja, okay. Also eine ganze Menge auf jeden Fall. Ähm genau und deswegen ja, passt das auch so gut, deswegen können wir darüber reden. Also äh ich denke jeder kennt dieses Problem, ja, dieses, ich sag mal, ich nenne es bewusst Problem, weil, da kommen wir gleich zu, warum ist das eigentlich so problematisch im Kopf die ganze Zeit zu übersetzen. Ähm jeder der eine Fremdsprache lernt, weiß, dass man das ganz automatisch macht am Anfang, ja. Äh du sagst, mittlerweile schaffst du es, das nicht mehr zu machen. Ähm was ist, ja, was waren so deine oder vielleicht dein dein deine Haupterkenntnis oder dein dein Haupttrick in dem Fall, um genau das zu schaffen, also um diese Übersetzung im Kopf nicht mehr zu machen, sondern äh das alles ein bisschen flüssiger zu machen und äh im Kopf zu automatisieren. Ich habe ein Grundprinzip, wofür ich mich aber, glaube ich, unbeliebt machen werde. Und das lautet, man soll nicht kreativ mit der Sprache sein. Zumindest nicht, bis man ein C1 oder C2 Niveau hat. Was meine ich damit? Viele lernen eine Fremdsprache und sind begeistert und können jetzt was sagen und fangen dann an, sehr kreativ mit der Sprache umzugehen. Das ist eine gute Idee, aber gleichzeitig auch nicht, vor allem, wenn man kein hohes Niveau hat, weil man dann kein Sprachgefühl hat und man nicht so wirklich sagen kann, ist das, was ich jetzt gerade gesagt habe, Deutsch oder meine Muttersprache mit deutschen Wörtern. Nee, ich ich glaube, das ist so ein bisschen eine harte Wahrheit, aber es ist sehr sehr wichtig, dass man nicht kreativ mit der Sprache wird. Um das zu konkretisieren oder zu schauen, ob ich das richtig verstehe, ähm es geht dann auch darum, dass man bevor man ein gewisses Niveau erreicht hat, gar nicht anfängt, die Sprache wirklich frei zu nutzen. Ja, also ich glaube, das Allerwichtigste ist vor allem am Anfang den Input zu erhöhen. Also, dass ich wirklich sicher bin, dass ich jeden Tag genug Input habe und dass ich so ein bisschen Grundsteine für meine Sprachkenntnisse haben kann. Erst danach kann man anfangen freier mit der Sprache umzugehen, aber am Anfang ist schwierig. Also, man kann natürlich sich mit anderen Leuten unterhalten und die Sprache nutzen, was ich aber mit kreativ meine, ist, dass einige dann anfangen Adjektive zu benutzen, die zu den Substantiven gar nicht passen oder Redewendungen, die im Deutschen gar nicht existieren und dann nicht verstanden werden. Ich glaube, man soll einfach klein anfangen, z.B. auch im Alltag mit kleinen Sachen, die aber korrekt sind im Deutschen und dann so pö a pö aufbauen, bis man dann ein Niveau erreicht hat, in dem man