#82 – Die schönsten Orte in Deutschland – mit Jan von „Deutschlandjäger“

Welche Orte in Deutschland kennst du noch, außer Brandenburger Tor und die Nordsee? Ich kann dir sagen, es gibt eine ganze, ganze Menge an wunderschönen Ecken in Deutschland und die solltest du dir auf jeden Fall mal anschauen. Mein heutiger Podcastgast Jan, der reist seit vielen, vielen Jahren durch Deutschland. Er hat einen Blog namens Deutschlandjäger und er schreibt seit Jahren über seine Reisen in Deutschland. Ja, und Jan betreibt diesen Blog einfach sehr, sehr professionell mittlerweile und er nimmt uns mit auf eine Reise durch Deutschland, die zeigt, wie viel dieses Land tatsächlich zu bieten hat. Und seine Lieblingsorte, muss ich ehrlich sagen, die kannte ich auf jeden Fall nicht. Mal schauen, ob du sie kennst. 

Herzlich willkommen bei Deutsches Geplapper, ich bin Flemming, Deutschcoach von Natural Fluent German. Dieser Podcast ist für dich, wenn du dein Hörverstehen verbessern, deinen Wortschatz erweitern, das echte Alltagsdeutsch kennenlernen und mehr über Deutschland erfahren möchtest. Die Transkripte zum Mitlesen findest du unter www.naturalfluentgerman.com. Übrigens, Deutsches Geplapper gibt’s auch bei YouTube. Und nun viel Spaß beim Hören. 

Flemming:
Ja, moin liebe Deutschlernerin, moin lieber Deutschlerner, schön, dass du wieder eingeschaltet hast und dabei bist bei einer neuen Folge von Deutsches Geplapper. Und wie ich gerade in der Einleitung schon erwähnt habe, heute geht’s ums Reisen und nicht reisen irgendwohin, sondern wir bleiben in Deutschland. Ja, reisen in Deutschland, weil Deutschland ist ein wunderschönes Land, das hast du vielleicht selbst schon festgestellt. Und wir wollen heute, ja, ich sag mal, nicht über das Brandenburger Tor reden, das kennst du ganz bestimmt oder hast es zumindest mal auf Bildern gesehen, sondern es geht heute, ja, um, ich sag mal, Geheimtipps, ja, vielleicht ein paar Ecken in Deutschland, die du noch nicht kennst und die du auf jeden Fall mal besuchen solltest. Und dafür habe ich mir einen ganz, ganz speziellen Gast eingeladen, der seit, ja, ziemlich vielen Jahren mittlerweile durch Deutschland reist und die eine oder andere Ecke kennt, die viele andere eben vielleicht noch nicht gesehen haben. Und er hat auch einen eigenen Reiseblog, ja, er bloggt über das Reisen, er schreibt sehr viel über seine Erfahrungen und Erlebnisse in Deutschland. Und bevor ich hier noch weiter quatsche, begrüße ich erstmal, begrüße ich ihn erstmal. Moin Jan, schön, dass du da bist. 

Jan:
Moin, servus und grüß Gottle, Flemming. Danke für die Einladung. 

Flemming:
Sehr gut, servus und grüß Gottle, ja, das hört man schon raus, du bist ein bisschen weiter im Süden, oder? 

Jan:
Ja, also ich bin nicht ganz so im Süden, wie es jetzt mein Hintergrund vielleicht darstellt oder wie man vielleicht glauben kann, also ich bin jetzt nicht irgendwie in Afrika unter afrikanischer Sonne, sondern ich bin in Stuttgart bzw. im Stuttgarter Speckgürtel, also so in der Umgebung von Stuttgart, aber hier scheint tatsächlich auch sehr oft die Sonne. 

Flemming:
Ja, wahrscheinlich deutlich häufiger als bei mir hier in Norddeutschland, in Rostock. Also wir haben seit einigen Tagen oder fast schon Wochen nur noch Grau und Regen, nachdem der Sommer ein bisschen verlängert wurde. Ende September ist es jetzt eigentlich eher so, wie man sich das nicht wünscht, ja, aber sei es drum. Jan, du bist Deutschlandjäger bzw. das ist der Name deines Blogs, ja. Erklär doch den Leuten mal ganz kurz, worum es bei Deutschlandjäger geht, was machst du da und wie bist du überhaupt darauf gekommen, über Deutschland zu bloggen? 

Jan:
Ja, das ist natürlich, da muss ich jetzt ein bisschen weiter ausholen, aber ich versuche nicht zu weit auszuholen. Also grundsätzlich hat die Idee mal so vor etwa zehn Jahren angefangen. Es ist immer ein bisschen schwierig zu sagen, ob es jetzt 2012, 2013 oder 2014 ist oder war. Aber ich habe einfach irgendwann mal angefangen und dachte mir so, ich würde gerne mal so ein paar Fotos einfach den Leuten oder der Öffentlichkeit irgendwie mal zeigen und ich wollte meine Urlaubsfotos jetzt nicht irgendwie auf einer Festplatte so versauern lassen, wie wir es so schön sagen. Weil ich denke, das kennt jeder, man macht ganz, ganz viele Urlaubsfotos, packt die auf irgendwie eine Festplatte oder von mir aus auch noch auf eine CD oder DVD, aber die schaut man sich ja so eigentlich dann nicht mehr an. Und so ist damals die Idee gekommen, ich wollte einfach mal eine Website aufbauen, so ein bisschen die Fotos mal online bringen und einfach nur, dass die Fotos nicht verloren gehen. So war mein eigentliches Ziel und dann ist mir so aufgefallen, dass die reinen nackten Fotos eigentlich recht langweilig sind und ich dachte mir so, vielleicht mal irgendwie so ein bisschen Text dazu schreiben, sodass Leute, die vielleicht tatsächlich auf diese Website auch gehen, mal so ein paar Infos dazu haben. Ja, und dann ist es einfach so im Laufe der Jahre gewachsen, dann kamen ein paar Texte mehr dazu, dann kümmert man sich ja um alles Mögliche, was so eine Website betrifft und dann kamen auch noch Videos dazu und so ist das Ganze jetzt in den letzten zehn Jahren, ich sage mal, so gewachsen, dass jetzt wesentlich mehr Leute den Blog jetzt lesen, als nur die eigene Familie oder die eigenen Freunde. Und das macht einen dann schon happy, dass es auch andere Leute interessiert. 

Flemming:
Okay, gut. Aber du hast einfach ein grundlegendes, großes Interesse an deinem Herkunftsland, an Deutschland, das kann man dann, glaube ich, so festhalten. Wie oft bist du denn jetzt unterwegs in Deutschland? Und wenn du unterwegs bist, wo bist du dann eigentlich? Also hast du da so Vorlieben oder wie planst du deine Reisen? 

Jan:
Ja, das ist immer eine sehr gute Frage und ehrlicherweise auch die häufigst gestellte Frage: „Wie oft bist du unterwegs?“, die zweite ist meistens: „Was ist deine Lieblingsstadt?“, aber da kommen wir vielleicht später noch dazu. Aber es ist einfach für mich grundsätzlich mal diese Vielfalt, die einfach Deutschland ausmacht. Ich glaube, klar, es ist natürlich mein Heimatland, ich bin hier aufgewachsen, ich war hier früher schon als Kind im Urlaub, es ist meine Sprache, das heißt, ich kann mich natürlich auch viel besser auf Deutsch ausdrücken, auch was vielleicht Wortspiele betrifft oder so ein bisschen Ironie oder Sarkasmus würde ich jetzt auf Englisch oder Französisch nie so hinbekommen. Und grundsätzlich ist einfach Deutschland so ein faszinierendes Land auf so einem kleinen Raum, wenn man sich mal vorstellt, dass wir quasi, naja, fast zumindest 3.000 Meter hohe Berge haben und ganz, ganz viele Berge mit 2.500 Metern, auf denen man irgendwie Skifahren kann, also noch Skifahren kann. Auf der anderen Seite haben wir Gegenden, die einfach unter dem Meeresspiegel liegen, also theoretisch unter Null. Du hast aber auch lange Strände, du hast diese historischen Städte, du hast irgendwie, sag ich mal, weltbekannte Flüsse und auch viel Tradition. Also grundsätzlich das ist das, was für mich an Deutschland faszinierend ist. Und dadurch, dass ich persönlich sagen würde, ich bin schon auch sehr interessiert einfach an anderen Menschen, an deren Eigenarten, an deren Persönlichkeiten, an deren Dialekten natürlich und so weiter, das finde ich immer sehr, sehr spannend und deswegen ist für mich Deutschland einfach so das beste Reiseland, was es so für mich natürlich gibt. Klar, muss ich sagen, es ist auch Teil meines Blogs, aber irgendwann ist es halt… Ich hatte damit angefangen, weil es für mich wirklich Leidenschaft war und ich bin auch dabei geblieben, weil es immer noch so ist. Selbst nach zehn Jahren entdecke ich immer noch neue Orte, entdecke noch neue so Feinheiten der Leute oder Grobheiten, je nachdem. Und um die Frage nochmal zu beantworten, also in der Regel, wenn mich Leute, also wenn Leute mich fragen, „Wie oft bist du im Jahr unterwegs?“, die mich vielleicht nicht so kennen, also neue Leute wie du jetzt, dann antworte ich immer erst mal 25 Mal im Jahr. Und dann ist es immer erst mal so, „Wow“, damit hast du schon mal einen guten Gesprächseinstieg und die Leute sind dann auch interessiert, Warum bist du 25 Mal im Jahr unterwegs und wo fährst du so hin?“. Mittlerweile ist es ein bisschen weniger geworden, ich bin aber tatsächlich, weil bei mir ist ja diese Mischung zwischen diesen bezahlten Kooperationen, die natürlich ein bisschen durchgetaktet und vorgegeben sind, aber natürlich reise ich auch zu anderen Freunden und schaue mir deren Lebensweise oder deren Gegenden an oder deren Stadtviertel oder wie auch immer und bin ja auch alleine noch unterwegs. Also in der Summe ist es jetzt nicht mehr so oft 25 Mal, aber ich denke so auf, ja vielleicht so mittlerweile noch so 15 bis 20 Mal, glaube ich, im Jahr, ich glaube, so komme ich schon noch hin. 

Flemming:
Ja, okay, das ist eine ganze Menge, da kommen die meisten Leute nicht ran, also ich definitiv auch nicht. Ich habe gerade wieder eine richtig schöne Ecke von Deutschland kennengelernt, die ich vorher nicht kannte, obwohl sie eigentlich nur so 300 Kilometer von mir entfernt ist und zwar den Spreewald, so in der Nähe von Cottbus. Hat mir sehr, sehr gut gefallen. Ich habe auch einige Dinge über Deutschland gelernt oder über die Region gelernt, die ich vorher eben nicht wusste, dass man dort eben an einige Orte wirklich nur durch diese Kanäle rankommt, dass es von außen gar keinen Zugang gibt. Das war für mich so ein bisschen wie eine neue Welt und ich hatte so ein richtig krasses Aha-Erlebnis einfach, was mein eigenes Land angeht und ich finde, das ist etwas, was du eigentlich immer suchst, wenn du auf Reisen gehst, wenn du ins Ausland fährst, tausende Kilometer weit wegfliegst. Und ich habe mich wirklich gefreut, dieses Erlebnis, ja quasi vor der Haustür zu haben. Du hast eben gesagt, du siehst eben auch hin und wieder neue Orte, die du nicht kanntest, trotz deiner häufigen Reisen. Wie oft hast du dieses Aha-Erlebnis noch, wie oft hast du diesen Moment, dass du dir denkst, „Wow, mein Land ist echt wunderschön“? Also wie oft kommt das bei dir so vor? 

Jan:
Um nochmal kurz, was du gesagt hast, kurz nochmal aufzugreifen, Urlaub vor der Haustür, das ist ja tatsächlich so. Also das war auch früher so mein Claim, also mein Slogan, „Urlaub vor der eigenen Haustür“. Das hat sich dann mit Corona natürlich ein bisschen gewandelt, weil ja dann jeder gemerkt hat, wie schön es eigentlich vor der eigenen Haustür ist und was man eigentlich so alles machen kann. Also der Hashtag „Deutschlandliebe“ wurde dann doch ein bisschen öfter verwendet als vor Corona. Hat aber natürlich auch für meinen Blog was gebracht, also die Zahlen hatten sich damals verdoppelt, also das war natürlich schon extrem. Es ist so, also ehrlicherweise entdecke ich ja immer neue Dinge, wenn ich noch nicht irgendwo war. Also in jede Stadt, in die ich das erste Mal fahre oder in die Region, in die ich das erste Mal fahre oder eine Region, von der ich auch noch nie was gehört hatte vorher, kommt auch noch vor, tatsächlich kommt sehr oft vor. Dann ist es für mich immer was Neues und dann ist es für mich wie so ein Reset-Knopf. Ich fahre dahin, ich steige da aus und schaue mir erst mal so an, wie sehen so die Häuser aus, wie sieht so die Landschaft aus. Tatsächlich auch, wie sehen die Leute so aus? Also kann ich da so ein bisschen schon so, die Leute schon so ein bisschen in so eine Schublade stecken oder so ein bisschen so Stereotype aufbauen?  Also dieser Moment kommt eigentlich jedes Mal noch vor, wenn ich zum ersten Mal in der Region bin oder in der Stadt. Und ehrlicherweise ist es selten so, dass ich jetzt mehr als zwei Mal in ‘ner Stadt bin. Also meistens fahre ich dann schon lieber dahin, wo ich noch nicht war. Also das ist für mich eigentlich so auch ein Kriterium für ein Reiseziel. Ich war noch nicht dort, dann schaue ich so bei Google Maps ganz, ganz grob, was ist so außen herum? Gibt es da so ein bisschen grüne Flecken für Wald? Gibt es da so ein bisschen blaue Flecken für Wasser? Oder wie ist da so ganz grob die Lage? Ich schaue mir aber nie irgendwelche Bilder vorher an oder irgendwelche oder lese Wikipedia-Artikel. Also ich fahre dann wirklich ganz blind irgendwo hin und lasse mich dann dort erst so ein bisschen inspirieren oder beeindrucken. 

Flemming:
Ja, das ist, glaube ich, auch die beste Art des Reisens. Also wir sind ja so vorgeprägt einfach schon durch diese ganze Social-Media-Erfahrung, dass wir auf Instagram schon hundert Bilder vom Kolosseum oder so gesehen haben. Dann stehen wir davor und denken uns, „Ja okay, so schockt mich jetzt auch nicht mehr“. Und ich finde das unheimlich schade. Also ich finde es gut, dass du es so machst, dir selbst sagst, „Okay, ich informiere mich gar nicht mehr groß, weder über Hintergrundfakten zu diesem Ort, noch gucke ich mir Bilder an. Ich fahre einfach hin und lasse mich überraschen und lasse mich treiben“. Das ist, glaube ich… Da erzielt man dann die meisten oder kann man am meisten draus ziehen, würde ich mal als ebenfalls viel Reisender, würde ich mal so behaupten. 

Jan:
Auch da muss man natürlich ein Typ dafür sein. Also man muss natürlich auch ein bisschen, sage ich mal, ungewohnte Dinge, neue Dinge auf sich zukommen lassen wollen und auch Lust darauf haben, sich da einfach mal ein bisschen darauf einzulassen. Es gibt ja auch super viele Reisende, auch viele Reiseblogger und Bloggerinnen, die einfach auch für sich schon im Vorfeld so viel schon durchtakten und schon so wirklich die Google Maps Pins mehr oder weniger ablaufen. Da fehlt mir ein bisschen so die Flexibilität oder auch die Lust, mal nach links und mal nach rechts zu gehen und nicht immer nur geradeaus den Weg abzuklappern. Aber wie gesagt, das ist natürlich Typsache. Der eine braucht ein bisschen mehr Sicherheit beim Reisen, der andere ein bisschen weniger. Ich brauche ein bisschen weniger und weil du gerade angesprochen hast, das Kolosseum, wenn man ehrlich ist, das ist ja in Deutschland auch nicht anders. Aber auch vor allem im Ausland gibt es ja so viele klassische Sehenswürdigkeiten oder so Hotspots, die man, wie du gesagt hast, bei Instagram sieht oder wie auch immer. Und wenn man hinfährt, ist man super enttäuscht, weil es einfach entweder mega klein ist oder einfach mega overrated, generell zu viele Leute. Also wenn man ehrlich ist, nur weil Dinge jetzt weiter weg liegen oder nicht vor der eigenen Haustüre liegen, sind sie deswegen nicht schöner oder faszinierender. 

Flemming:
Ja, da gebe ich dir vollkommen recht. Aber was sind denn jetzt die Dinge, die mal fernab von Kolosseum und Brandenburger Tor und so weiter, die jetzt, wenn wir zum Kern der Folge so ein bisschen zurückkommen oder zur Eingangsfrage oder Aussage, die geheimen Dinge, die Geheimentipps, ja, ich nehme das Wort mal in den Mund. Wenn man es denn so nennen kann. Ich weiß nicht, wie viele es davon noch gibt wirklich, was wirklich noch geheim ist, was noch nicht bei Instagram kursiert oder noch nicht tausendmal gepostet und geliked wurde. Gibt es diese Orte noch, die, ja, die jetzt weniger die riesen Touristenmagneten sind und trotzdem genauso schön oder vielleicht noch schöner als Brandenburger Tor und Spreewald und Co. sind? Ja, und wenn es da was gibt, was ist es denn? Versuch mal, das Geheime so ein bisschen zu lüften hier. 

Jan:
Ja, also du hast es gerade schon nett so angeteasert. Grundsätzlich, wenn jemand das Wort „Geheimtipps“ liest, sollte er oder sie sie weit und schnell wegrennen. Also das Wort Geheimtipps wurde ja auch sehr, sehr oft auch von Blogger-Kolleginnen und Kollegen sehr oft benutzt oder natürlich auch bei Instagram. Aber wie du schon natürlich gesagt hast, also Geheimtipps gibt es keine mehr. Das ist nicht möglich. Vor allem auch nicht in so einem Land wie Deutschland, in so einem kleinen, aber doch recht dicht besiedelten Land. Vor allem auch nicht nach Corona, in der wirklich jeder Wasserfall mittlerweile und jeder Wanderweg, sag ich mal, beschritten ist. Also klassische Geheimtipps gibt es nicht und dieses Wort würde ich auch an sich so nie benutzen, muss ich ehrlich sagen. Aber es gibt natürlich schon ganz klar, es gibt natürlich Ecken, die schön sind, obwohl da viele Leute sind. Es gibt aber auch Ecken, die natürlich noch schon bekannt sind mittlerweile, aber wo eben noch nicht so viele Leute sind. Also da kann man schon noch genug Orte finden. Also als Beispiel, wonach du wahrscheinlich gleich fragen würdest, ist zum Beispiel für mich immer noch die Nordsee, muss ich sagen. Also die Nordsee ist generell meine Lieblingsgegend in Deutschland, muss ich ganz ehrlich sagen. Kommt vielleicht ein bisschen auch so aus Kindheitstagen, ich weiß es nicht, aber ich bin da einfach super gerne und auch super oft. Und selbst dort ist es ja so, selbst die Inseln sind alle natürlich sehr voll und da sind auch Hotels ein bisschen teurer im Sommer und so weiter. Aber selbst wenn du auf den Inseln bist, hast du immer, eigentlich fast auf jeder Insel am Ostende, hast du wirklich diese typisch weißen, langen Sandstrände ohne Strandkorb, ohne Imbissbude, meistens auch ohne Leute. Also das, was sich die meisten Leute ja auch im Urlaub wünschen, wenn sie ans Meer fahren, einfach mal so einen Strand für sich zu haben und vielleicht mal wirklich auch eine Stunde oder zwei irgendwo zu laufen, niemanden zu sehen im Sand oder am Strand. Das gibt es da halt noch. Und obwohl die Nordsee natürlich auch schon super beliebt ist, das ist jetzt kein Geheimtipp mehr, absolut nicht. Aber da hast du halt immer noch, da gehen viele Leute hin, aber es ist trotzdem noch schön. Und es gibt auch auf der anderen Seite super viele kleinere Städte. Nur mal als Beispiel, auch jetzt Leer zum Beispiel, ist auch ein bisschen weiter in Norddeutschland, ist auch super klein, hat man vielleicht auch nicht so auf dem Schirm, gehen vielleicht auch nicht so viele Leute hin, aber es ist trotzdem wunderschön. Also man kann da einfach ein richtig schönes Wochenende verbringen. Oder in Ostdeutschland gibt es den Ort Zeitz. Den kennt, glaube ich, so fast niemand. Aber was das auch touristisch, sage ich mal, zu bieten hat, also auch recht kleiner Ort, ich weiß jetzt nicht, wie viele Einwohner, vielleicht 30.000 oder so oder ein bisschen weniger, 20.000, ich weiß es nicht. Aber da gibt es super viele unterschiedliche Dinge, also einen richtig schönes Schlosspark und dann so unterirdische Gänge. Also da kannst du wirklich super viel machen. Das Problem ist natürlich, solche Städte hat natürlich niemand auf dem Schirm. Also gerade in Ostdeutschland sind ja die Klassiker, wenn man jetzt nicht gerade Berlin oder so macht, ist natürlich Leipzig und Dresden. Das sind so die Klassiker natürlich. Aber selbst solche Städte wie Erfurt zum Beispiel, ist eine überragende Stadt. Also habe ich vor, ich glaube, ich war zum ersten Mal 2015 in Erfurt und hatte damals auch schon mit der Verantwortlichen aus dem Tourismusmarketing gesprochen. Da habe ich gesagt, „Hey, ihr habt touristisch so viel Potenzial. Das ist wirklich so eine überragende Stadt“. Und mittlerweile, wenn du jetzt nach Erfurt gehst, ist es natürlich auch völlig überlaufen. Jetzt hast du samstags irgendwie 15 Stadtführungen gleichzeitig. Also das ist immer noch schön und hat auch nicht jeder so auf dem Schirm. Aber das sind auch Orte, die sich einfach mal lohnen, die man mal anschauen sollte. Definitiv. 

Flemming:
Ja, okay, sehr gut. Also Erfurt tatsächlich habe ich mir noch gar nicht angeguckt, aber ich habe schon viel davon gehört. Klar, die Klassiker Leipzig, Dresden, das kann ich nur bestätigen. Im Norden würde ich dann noch Rostock, Schwerin und Stralsund hinzufügen natürlich. 

Jan:
Oh ja, genau, absolut. Schwerin auf jeden Fall. 

Flemming:
Ja, genau. Ja, aber genau, also sehr interessant, die beiden Städte, die du vorher erwähnt hast, Zeitz und Leer, glaube ich, habe ich selbst auch noch nicht gesehen. Ja, also für mich ist es auch neu. Genau, bei mir ist so ein größerer, blinder Fleck so der Südwesten von Deutschland. Das ist so etwas, ja, also quasi deine Region so ein bisschen. 

Jan:
Genau

Flemming:
Ich habe schon viel gesehen und vieles aber eben auch noch nicht. Und ich sage mir jedes Mal wieder, gerade in der Corona-Zeit, dachte ich mir, „Mensch, jetzt ist es so schwierig mit dem Ausreisen. Warum nicht endlich mal wieder oder warum nicht überhaupt mal so ein bisschen mehr von Deutschland kennenlernen und in die Regionen reisen?“, habe es dann trotzdem nicht gemacht. Aber ich glaube, auch da… 

Jan:
Aber es lässt sich nachholen. 

Flemming:
Es lässt sich definitiv nachholen, genau. Auch da so die Region Teutoburger Wald, das ist etwas, was mich unheimlich interessiert. Auch historisch sehr wertvoll, die Region. Und ja, beispielsweise eine Stadt wie Freiburg, das ist lange kein Geheimtipp mehr. Aber diese Ecke da unten ist für mich komplett Neuland beispielsweise. Also ich glaube, Deutschland hat einfach unheimlich viel zu bieten. Ja, ich weiß gar nicht, ob das die Deutschen so zu schätzen wissen, weil ich habe… Immer wenn ich im Ausland bin, dann sehe ich meistens mehr Deutsche als Einheimische an den Orten, wo ich bin. Und das lässt ja wieder Rückschlüsse zu. Da könnte man ja wieder vermuten, Mensch, die Deutschen, klar, die haben wahrscheinlich alle ein gutes Einkommen, deswegen können sie überhaupt sich diese Reisen leisten. Andererseits hat man das Gefühl, so richtig wollen die auch nicht in ihrem eigenen Land bleiben. Und so richtig wissen sie gar nicht, wissen viele wahrscheinlich gar nicht zu schätzen, wie schön es dort ist. Ich würde mich da sogar mal mit einschließen. Woran liegt das? Was denkst du? Was ist dein Eindruck? 

Jan:
Also ich glaube, Corona… Nee, ich glaube nicht, ich weiß, Corona hat natürlich sehr viel verändert. Also auch die Eigenwahrnehmung aufs eigene Land, auch touristisch. Man muss aber natürlich sagen, dass ja jetzt, ich sage mal, wir Deutschen haben ja immer schon sehr gerne Urlaub im eigenen Land gemacht. Also Deutschland war ja immer Top 1, 2, 3, was die Reiseländer betrifft, meistens neben Spanien und Türkei oder dann auch Italien, war ja Deutschland immer eins der Top-Länder, wo wir Deutschen auch selbst hingefahren sind. Ich glaube, was Corona so ein bisschen verändert hat, ist tatsächlich der Blick auf die eigene Umgebung. Also wie wir es vorher schon hatten, dass man mal so ein bisschen vor der eigenen Haustüre schaut. Und vielleicht auch eher die Tendenz jetzt zu so Tagesausflügen macht und vielleicht auch mehr probiert in der eigenen Bubble, sage ich mal, im eigenen Kosmos. Aber ich glaube, im Grunde sind wir Deutschen nicht offen genug für ganz neue Dinge im eigenen Land. Weil es ja das eigene Land ist, denkt man, man kennt dann schon alles oder man kennt, hat jede Landschaft schon gesehen oder man hat jeden Schlag Menschen, also jeden Typ Mensch schon irgendwie mal erlebt. Aber das ist natürlich nicht so. Also wir glauben immer, glaube ich, also meine Vermutung ist, dass der Großteil der Deutschen, die jetzt auch nach Corona-Zeit immer noch gerne in Deutschland Urlaub machen, die haben natürlich schon eine gewisse Routine, sage ich mal. Die gehen vielleicht die ein-, zweimal im Jahr dann doch immer an denselben Ort, wo sie schon mal waren, wo sie vielleicht mit ihrer Familie früher waren als Kinder oder jetzt mit der eigenen Familie oder mit Oma, Opa früher oder wie auch immer. Deswegen, ich glaube, die Offenheit an sich zum eigenen Land, das Bewusstseins ist besser geworden. Aber die Offenheit jetzt nach Corona zum Beispiel nochmal einfach mehr Neuland im eigenen Land zu entdecken, ich glaube, das ist so ein bisschen die, vielleicht auch ein bisschen typisch Deutsche Mentalität, dass man da nicht so offen für Neues ist. 

Flemming:
Ja, kann gut sein. Ich denke, da ist was dran. Wenn ich mir zum Beispiel die Franzosen angucke, wenn du im August oder Juli nach Frankreich willst oder gerade so in die südlichen Regionen am Atlantik, da solltest du wirklich versuchen, ja, wie hast du es vorhin gesagt, „weit und schnell weglaufen“, weil das einfach nicht mehr schön ist, dort Urlaub zu machen. Also jeder Campingplatz, jeder Strand, jede Sehenswürdigkeit ist komplett überfüllt, weil die ganzen Franzosen aus Paris und Lyon und woher auch immer sie kommen, dort eben Urlaub machen. Und die fahren wirklich vorrangig ins eigene Land, an die eigenen Küsten. Und klar, wir haben in Deutschland nicht ganz so viele Küste, aber auch genug, dass man dort gut Urlaub machen kann, wie du es erwähnt hast mit der Nordsee, die Ostsee auch wunderschön, ja. 

Jan:
Absolut. Und man muss ja auch nicht, es muss ja auch nicht jeder ans Meer fahren. Also es gibt ja auch Leute, die einfach gerne Städteurlaub machen oder die in den Bergen sind oder an einem See. Also Platz wäre eigentlich genug und auch Möglichkeiten wären genug da, um für uns, sage ich mal, für uns Deutsche einfach auch das eigene Land neu kennenzulernen. 

Flemming:
Definitiv. 

Jan:
Ich glaube, da ist es oft im Kopf auch so… Vielleicht dazu noch eine ganz kleine kurze Anekdote: Ich hatte mal einen ehemaligen Arbeitskollegen, ist jetzt allerdings schon ein paar Jahre her. Und da hatten wir auch natürlich klassisch drüber gesprochen, Smalltalk. Es war Juni. „Wie sieht es aus? Sommerurlaub, wo fährst du hin? Was machst du?“ und so weiter. Und er meinte so, „Ja, ich bin so zwei Wochen mit Familie und so. Ja, nichts Besonderes“. Und ich dachte mir schon so, „Hä, warum ist er da so vorsichtig und so verschlossen?“ Und dann meinte ich so ja, „Wo fahrt ihr denn hin? Also wo seid ihr denn?“ Und er meinte so richtig so klein, so ein bisschen so, hat sich so ein bisschen geschämt, sage ich mal, fast dafür und meinte so, „Na, wir sind nur in Deutschland, wir sind nur im Saarland zwei Wochen“. Und das war für mich einfach auch wieder so eine Erkenntnis, dass vielleicht im Gegensatz zu den Franzosen einfach auch eine gewisse, ein gewisser Stolz, sage ich mal, eine stolze Brust fehlt, zu sagen, „Hey, wir sind einfach ein cooles Land, wir sind auch ein cooles Reiseland. Also so what?“ Die Franzosen haben natürlich da einen ganz anderen Patriotismus. Und das war für mich tatsächlich auch so ein Moment damals, als ich dachte, okay, ich muss meine Mission, meine Jagdmission weiter treiben und einfach andere Leute auch zeigen, was man auch so in Deutschland machen kann, außer, in Anführungsstrichen, nur ins Saarland zu fahren. 

Flemming:
Ja, es klingt aber auch fast danach, als wenn es so ein bisschen Prestige, so eine Reise ja auch ein bisschen ein Prestigeobjekt wäre, bei dem einen oder anderen. Also so, wie der eine sich einen Porsche vor die Haustür stellt und sagt „Hier, guck mal, ich bin wer“, will der andere dann sagen, „Guck mal, ich fliege im Urlaub auf die Seychellen oder so“. Und wenn ich dann nur in meinem kleinen Deutschland bleibe, dann ist mein sozialer Status vielleicht nicht so hoch, wie er sein könnte. Also ich glaube, das spielt auch bei dem einen oder anderen eine Rolle. 

Jan:
Ja, absolut. Wobei ich sagen würde, also wenn es jetzt darum geht, bei Instagram ein paar schöne Fotos zu machen für die Daheimgebliebenen, um jetzt irgendwie Neid auszulösen oder so, auch da, wie gesagt, hast du am deutschen Meer oder an der deutschen Küste auch genug Möglichkeiten, dich im Kleid oder auf dem Handtuch an einem coolen Meer zu fotografieren. Also dieses einfach nur zu sagen, ich war weg und deshalb ist es besser, das ist für mich ein bisschen Quatsch. 

Flemming:
Kein Zweifel, also da gebe ich dir recht, absolut. Jan, zum Abschluss. Ich weiß, das ist immer schwierig, so Superlative zu nutzen und ich weiß, so Listen, Rankings sind auch immer sehr schwierig für jemanden, der gerade so viel gesehen hat, wie du jetzt auch schon mit Blick auf Deutschland. Aber lass uns doch mal ganz kurz, versuch mal, deine Top 3 zu nennen. Angefangen mit dem dritten Platz, wenn es jetzt um die Orte in Deutschland geht, die dir am meisten gefallen. Wenn du jetzt drei Orte hättest, an die du nur noch reisen dürftest in Deutschland, welche wären das? Versuch es mal. 

Jan:
Ja, also ich habe natürlich auch Lieblinge, keine Frage und ich habe natürlich auch keine Probleme, diese Lieblinge zu sagen. Jetzt in diesem Fall ist es so, ich habe jetzt, würde jetzt eher so ein bisschen auf so drei verschiedene Dinge gehen. Also jetzt nicht drei Städte oder drei Regionen, sondern so ein bisschen unterschiedlich. Das eine ist auf jeden Fall das Thema See. Also jemand, der, ich sage mal, Lust hat, ein bisschen am See Urlaub zu machen, wird sicherlich irgendwie mal auf den Bodensee stoßen zum Beispiel. Welcher aber auch sehr schön ist, ist zum Beispiel der Plöner See. Das ist weitgehend bei Kiel. Da ist der Vorteil, dass der See eigentlich direkt zwischen beiden Meeren liegt, also zwischen Nord- und Ostsee. Und deshalb die meisten Leute, die sowieso schon in der Gegend sind oder aus der Gegend kommen, dann eher an die Nordsee oder an die Ostsee fahren. Dadurch ist der Plöner See noch so eine kleine Perle, sage ich mal, an der man noch so ein bisschen Ruhe haben kann. Da kann man aber, wie gesagt, auch ein schönes Schloss besichtigen, ein kleines Städtchen angucken in Plön und auch natürlich Kanu fahren oder wie auch immer. Also da gibt es auch alle Möglichkeiten. Also das wäre für mich so ein Tipp, vielleicht kein Ranking, aber ein Tipp, den man machen sollte. 

Flemming:
Nehmen wir auch an. 

Jan:
Dann als Stadt, ich bin persönlich ein Fan von diesen historischen Städten und das ist auch das, was Deutschland ausmacht. Also so ein bisschen so eine Stadtmauer, so eine Burg und solche Sachen. Also Fachwerk, also das ist ja das, was auch die meisten, sage ich mal, ausländischen Urlauber gerne mögen, vor allem natürlich die Amerikaner und die Asiaten. Und ich finde zum Beispiel, Nürnberg ist eine Stadt, die einfach super viel vereint. Zudem ist Nürnberg auch noch eine Studentenstadt, das heißt, du hast auch ein bisschen junges Publikum, da ist auch ein bisschen was los. Es ist nicht zu groß, es ist aber nicht zu klein und du hast halt auf einem recht, ich sage mal, auf einer recht zentralen Meile, so würde ich es mal sagen, wirklich alles, was man eigentlich so sehen will. Also da gibt es so mittelalterliche Gefängnisse, die man so besichtigen kann, dann die Kaiserburg und so Pflasterstein. Also das ist für mich eigentlich eine Stadt, die man definitiv gesehen haben sollte, Nürnberg. Das wäre so mein Städtetipp. 

Flemming:
Kann ich bestätigen, auf jeden Fall. 

Jan:
Und die Nummer drei, klar, jetzt aus deutscher Sicht muss ich natürlich auch ein bisschen in die Berge gehen oder in den Wald konkret. Und da muss ich natürlich ein bisschen meinen, in Anführungsstrichen, Schwarzwald benennen. Der ist ja hier vor der Haustüre. Auch tatsächlich eine Gegend, also der Schwarzwald ist ja wirklich sehr, sehr groß. Ganz, ganz einfach gesprochen nimmt der ja schon sehr, sehr viel von Baden-Württemberg als Fläche ein, so dass man sich das mal ein bisschen vorstellen kann. Der ist wirklich sehr groß. Also es gibt jetzt nicht den einen kleinen Schwarzwald. Aber selbst dafür kommen ganz, ganz viele auch Asiaten und Amerikaner her und wollen sich das anschauen und sind da fasziniert. Und einfach die Natur und die Möglichkeiten sind da überragend. Also man muss jetzt nicht nur da irgendwie öde wandern den ganzen Tag, sondern da gibt es auch super viele Freizeitmöglichkeiten, also irgendwelche Baumwipfelpfade. Also man kann so auf so Holz durch die Bäume laufen, auf so Holzwegen oder so Zip-Lines, an denen man sich so runterschwingen kann. Also das ist jetzt nicht langweilig, so wie vor 20, 30 Jahren. Die haben das schon recht viel getan. Und das würde ich sagen, ist schon auch typisch Deutschland. Ist auch was Einzigartiges für Deutschland, so in der Form. Und es ist was, wofür eben Leute aus dem Ausland zu uns kommen. Also das wäre so, der Schwarzwald wäre so mein Tipp Nummer drei. 

Flemming:

Okay. Ja, sehr cool. Klingt sehr, sehr gut. Auch da war ich noch nicht. Plöner See, weiß ich gar nicht, ob ich den schon mal gesehen habe. Nürnberg kann ich auf jeden Fall bestätigen, wunderschöne Stadt. Aber ja, mich zieht es, wenn ich reise, auch eher in die Natur. Und da hat Deutschland auf jeden Fall einiges zu bieten. Unter anderem den Schwarzwald, nehme ich mir fest auch vor, das mal selbst zu machen. 

Jan:
Sehr gut.

Flemming:
Jan, vielen, vielen Dank, das war eine sehr interessante Folge. Ich denke mal, die Leute haben einen guten Überblick über Deutschlands Ecken und die schönen Orte, die man hier sich anschauen kann. Genau, kann man sich bei dir auch Beratung einholen, wenn man jetzt sagt, „Ich weiß überhaupt nicht, wo ich hin soll“? Oder gibst du da auch so ein paar Gratis-Tipps, oder wie machst du das? 

Jan:
Also jede Person, die jetzt hier zuhört, darf sich natürlich gerne melden. „Deutschlandjäger“, ich bin auf allen Kanälen. Ihr könnt mich auch googlen. Klar, Instagram, TikTok, YouTube, whatever, Facebook natürlich, was auch immer ihr nutzt. Ihr könnt gerne euch melden. Natürlich gerne auch folgen, wenn ihr mögt. Wie gesagt, der Großteil der der deutschen Sprache, glaube ich, mächtig ist, kann einigermaßen folgen und sich Inspiration holen. Und grundsätzlich, klar, wenn jemand mal einen Tipp braucht oder so, gerne anschreiben. Und ich versuche, die bestmöglichen Urlaubsziele für euch in Deutschland zu finden. 

Flemming:
Sehr cool, sehr, sehr gut. Also ja, Leute, ihr habt es gehört. Schreibt Jan eine Nachricht, wenn ihr in Deutschland einfach mal ein bisschen reisen möchtet. Deutschlandjäger heißt dein Reiseblog. Und ansonsten, Jan, vielen, vielen Dank, dass du da warst. Ich hoffe, wir hören uns bald wieder. 

Jan:
Vielen Dank!

Flemming:
Ich werde deine Reisen weiter verfolgen. Und ja, dann erstmal alles Gute. Genau so, Leute. Und ansonsten, ja, schreibt gerne mal in die YouTube-Kommentare, wo ihr denn schon in Deutschland wart, was ihr dann schon gesehen habt und was ihr vielleicht auch, wenn wir jetzt mal bei dem Begriff bleiben, Geheimtipp hier für euch auserkoren habt oder mitnehmen können. Was würdet ihr empfehlen, wovon wart ihr sehr beeindruckt und wovon vielleicht auch nicht? Es gibt ja auch Orte, die einfach nicht so schön sind, obwohl alle Welt gesagt hat, das ist hier das Nonplusultra. Also berichtet gerne auch davon, schreibt es gerne in die YouTube-Kommentare und lasst uns ein bisschen diskutieren. Und ansonsten, ihr wisst wie immer, helft mir mit Bewertungen, Likes, Weiterempfehlungen, folgt dem Podcast. Das hilft mir, das hilft Deutsches Geklapper eben auch weiter voranzukommen. Ansonsten habt alle eine schöne Woche. Wir hören und sehen uns hoffentlich nächste Woche wieder hier bei Deutsches Geklapper. Macht’s gut. Ciao, Leute. 

Willst du gleich weiterhören? Hier ein paar Vorschläge:

Hier bekommst du das Material für die Translation³-Methode:
https://www.patreon.com/natural_fluent_german?fan_landing=true&view_as=public

Zu Jan geht’s hier:
https://deutschlandjaeger.de/

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