#95 – Welche Rolle spielt das Alter beim Deutsch lernen? – mit Martin Balbuena

„Ich schaffe es sowieso nicht, die Sprache fließend zu sprechen. Ich bin schon viel zu alt dafür.“ Das höre ich leider sehr häufig von Deutschlernenden. Aber spielt das Alter eigentlich wirklich so eine große Rolle beim Sprachenlernen? Über diese Frage habe ich mit YouTuber Martín gesprochen. Martín kommt ursprünglich aus Peru, lebt jetzt in Deutschland und hat erst mit 34 Jahren angefangen, Deutsch zu sprechen. Mal sehen, was er sagt. 

Herzlich willkommen bei Deutsches Geplapper! Ich bin Flemming, Deutsch-Coach von Natural Fluent German. Dieser Podcast ist für Dich, wenn Du Dein Hörverstehen verbessern, Deinen Wortschatz erweitern, das echte Alltagsdeutsch kennenlernen und mehr über Deutschland erfahren möchtest. Die Transkripte zum Mitlesen findest Du unter www.naturalfluentgerman.com. Übrigens, Deutsches Geplapper gibt’s auch bei YouTube. Und nun viel Spaß beim Hören. 

Flemming:
Moin, moin, liebe Deutschlernerin, moin, moin, lieber Deutschlerner. Ich sag „moin, moin“, obwohl ich hier in Portugal bin, das passt eigentlich überhaupt nicht. Ich freue mich trotzdem, dass Du wieder eingeschaltet hast und ich freue mich umso mehr, dass heute ein ganz besonderer Gast hier im Podcast Deutsches Geplapper ist und zwar Martín Hi Martín, schön, dass Du da bist. 

Martín:
Genau, sehr gut ausgesprochen, meinen Namen. Normalerweise sagt man hier in Deutschland Martin. 

Flemming:
Ja genau, das habe ich vorher, als ich darüber nachgedacht habe, auch gedacht, ja, das ist wahrscheinlich eine Sache, die Dir persönlich sehr wichtig ist, ne, das ist ja… 

Martín:
Nicht mehr wichtig, aber lustig, würde ich sagen. 

Flemming:
Du hast Dich mittlerweile daran gewöhnt, dass die Leute den Namen Deutsch aussprechen. 

Martín:
Ja, ich sage eigentlich normalerweise Martin, dann können es die Leute ein bisschen schneller verstehen. 

Flemming:
Ja, okay, okay, gut. Ja, aber es reimt sich ja auch viel schöner mit Deinem YouTube-Kanal oder mit dem Namen Deines YouTube-Kanals, ne? „El Jardín de Martín“, ja, das klingt ja auch viel besser, als wenn ich sage „El Jardín de Martin“. 

Martín:
Ja, auf jeden Fall, ja. 

Flemming:
Genau, das passt schon zur Einleitung für die Leute, die Dich noch nicht kennen, ja, Du hast einen sehr, sehr erfolgreichen YouTube-Kanal, wo Du Dich, zwei sogar…

Martín:
Zwei hab ich, ja. 

Flemming:
Zwei erfolgreiche YouTube-Kanäle, wo Du Dich ja vor allem an, ich sage mal, Sprachenlernende und in Deinem Jardín auch vor allem an Spanischsprachige Leute richtest. Ja, erzähl mal ganz kurz was dazu, was machst Du da genau, was ist das Ziel dahinter? 

Martín:
Genau, erst mal danke für die Einladung! Ich bin in Deutschland, ich wohne in der Nähe von Köln, deswegen musste ich Deutsch lernen, und ich freue mich, Dich kennenzulernen in diesem Podcast. Ich habe ein paar Folgen schon angehört 

Flemming:
Sehr gut.

Martín:
Und ich habe das sehr gut gefunden. Ja, ich habe zwei Kanäle und es tut mir leid, wenn ich immer noch Fehler mache. Ich lerne immer noch die Sprache, also es tut mir leid an allen, ne. Ja, genau, ich habe zwei YouTube-Kanäle, mein Hauptkanal heißt „El Jardín de Martín“, „Der Garten von Martín“ oder so. 

Flemming:
Ja, „Martins Garten“. 

Martín:
„Martins Garten“. Und da habe ich angefangen, vor vielleicht vier Jahren ungefähr, fünf, vielleicht vier, zu erzählen meine eigene Geschichte hier in Deutschland als Migrant. Da habe ich über verschiedene Themen gesprochen. Manchmal über Papierkram zum Beispiel, oder kulturelle Schocks hier in Deutschland als Latino, meine eigene Geschichte und Prozess mit der Sprache, wie ich eine neue Fremdsprache lernen musste. Generell ist es ein bisschen eine Zusammenfassung von meinem Leben als Migrant hier in Deutschland. Da mache ich auch Interviews und so, und nach und nach habe ich bemerkt, dass die große Herausforderung hier in Deutschland eigentlich die Sprache ist, zumindest für mich. Und eigentlich hatte ich viele Schwierigkeiten damit und ich musste das, wie sagt man das auf Deutsch, überwinden. 

Flemming:
Ich musste die Schwierigkeiten überwinden, ja, genau. 

Martín:
Überwinden, genau, und deswegen wollte ich einen zweiten Kanal eröffnen, der heißt „Martín adquiere un idioma“. Also ich bringe keine Sprache damit bei, ich zeige nur meine Gedanken und meinen Weg, diese Sprache zu verbessern und andere Fremdsprachen, neue Fremdsprachen zu lernen. Und dieser zweite Kanal ist mehr wie, fast wie ein Podcast, weißt du? Also da zeige ich nicht, wo ich lebe, wie mein Leben ist, sondern ich spreche da nur über Sprachen. 

Flemming:
Du kommst ursprünglich aus Peru. Sag mal nochmal, wie lange bist du jetzt schon genau in Deutschland? 

Martín:
Sechs Jahre. 

Flemming:
Sechs Jahre. 

Martín:
Ja, ich bin schon sechs Jahre hier, ich komme aus Peru, ich bin 40. Ich bin in Deutschland angekommen, als ich 34 war, und deswegen wollte ich, glaube ich, einen Kanal über Fremdsprachen aufmachen oder anfangen, weil normalerweise finde ich in YouTube und im Internet junge Leute, die, weiß nicht, ihre eigenen Methoden teilen, und diese Methoden sind einfach, „okay, ich habe ein paar Vokabeln gelernt, und das reicht“. Und…Also anfangen als, wie sagt man das auf Deutsch, Vierziger, als Vierziger…? 

Flemming:
Ja, als Mitvierziger, könntest du vielleicht sagen. 

Martín:
Mitvierziger ist was ganz anderes. Das ist keine Ausrede. Also meiner Meinung nach gibt es fast keinen Unterschied zwischen dem Gehirn von jungen Leuten und alten Leuten, aber der Kontext ist ganz anders. Junge Leute haben viel Kontakt mit der Sprache, junge Leute gehen zu Partys, haben die Möglichkeit, neue Freunde zu machen. Und normalerweise, haben alte Leute schon ein Leben aufgebaut, sie haben kein Bedürfnis nach neuen Freunden, also sie haben schon gute Freunde. Es ist ein bisschen anders, und das Problem im Internet, meiner Meinung nach, ist, niemand zeigt, oder weniger Leute zeigen, wie eine Sprache lernen als Erwachsener, also als, als nicht, wie sagt man das, als kein Junger… 

Flemming:
Ja, also wenn man schon ein fortgeschrittenes Alter hat, ja, oder schon ein bisschen älter ist, genau. 

Martín:
Genau. Und ja, das ist ein bisschen meine Motivation da, meine eigene Erfahrung mit der Sprache zeigen. 

Flemming:
Ja, das finde ich mega gut und wichtig, weil ich höre selbst auch immer wieder die Beschwerden von Leuten, oder auch die Zweifel vor allem von Leuten, die sagen, dass man, ja, dass sie, dass sie das vielleicht lernen können, aber dass, wenn es wirklich komplex wird, oder wenn es wirklich darum geht, so richtig, ja, Experte, sage ich mal, in dieser Sprache zu werden, dann glauben viele, oder dann haben viele diesen Glaubenssatz, „Das schaffe ich nicht mehr“. Also, konkret gesagt, fließend zu sprechen, oder fehlerfrei, oder akzentfrei zu sprechen. 

Martín:
Akzentfrei. Also, Akzent ist anders, glaube ich. Akzent ist ein…Es ist ein sehr interessanter Punkt, weil, also Akzent ist ein bisschen schwieriger mit der Zeit, weil es gibt ein „muscle memory“, das glaube ich zumindest. Und wenn du eine neue Sprache anfängst, musst du neue, diese neue, wie sagt man, Geräusche oder Laute lernen. 

Flemming:
Genau, die Laute. 

Martín:
Genau, diese neuen Laute lernen, zu verstehen, zu hören, aber nicht nur zu hören, sondern zu imitieren, zu kopieren. Und das ist ein Muskeltraining, du musst deine Muskeln vom Mund und Gesicht trainieren. Und manchmal ist das nicht so leicht, wenn du schon 40, oder 50, oder 70 bist, weil deine Muskeln haben ein einziges Movement sein ganzes Leben gemacht. 

Flemming:
Ich bin mir jetzt nicht sicher, was genau das exakte Alter war, aber die Wissenschaft hat ja, das was du gerade gesagt hast, auch schon sehr gut belegt. Also, ich glaube, es war 12, 13, 14 Jahre, irgendwie so, bis dahin ist diese muscle memory, die du angesprochen hast, sehr leicht, oder immer noch sehr gut veränderbar. Also, bis zu diesem Alter ist es immer noch sehr leicht, das zu ändern, oder die Muskeln an neue Laute zu gewöhnen. Danach wird es deutlich schwieriger. Und wie du gesagt hast, dann wird es wirklich, ja, ich sage mal, eine große Herausforderung, seine Aussprache immer noch auf muttersprachliches Niveau, oder so zu klingen wie ein Deutscher einfach, beispielsweise. Aber es gibt eben auch genug Beispiele, die das Gegenteil zeigen. Du kennst zum Beispiel auch David von LinguaThor. Ihr habt ja, glaube ich, auch mal eine Folge zusammen gemacht. 

Martín:
Ja, der spricht sehr gut spanisch. 

Flemming:
Genau. Aber wie wir gesagt haben, oder wie du vorhin auch schon gesagt hast, es ist natürlich schwieriger, wenn du dieses, ja, ich sage mal, wir nennen es mal so, fortgeschrittenes Alter hast, ist es natürlich ein großer Unterschied. Aber du hast es auch gut auf den Punkt gebracht. Es darf nicht als Ausrede gelten, weil, also es gibt einige ganz explizite Gründe, aus denen ich glaube, dass es für Ältere oder für Erwachsene sogar leichter ist, eine fremde Sprache zu lernen als beispielsweise für Kinder. Ich würde da als erstes schon mal die Motivation nennen. Ein Kind macht das natürlich intuitiv. Du hast gesagt, du bist selbst Vater, hast sicherlich auch die Erfahrung mit deinen Kindern jetzt, wenn sie… Ich denke mal, sie sind in Deutschland geboren, oder? 

Martín:
Meine Kinder, ja. 

Flemming:
Genau. Und da ist es sicherlich so, dass sie natürlich auch die Sprache intuitiv aufgreifen. Aber die Motivation dahinter ist nicht, „Ich möchte fließend Deutsch sprechen“, sondern „Ich lerne Deutsch spielerisch, ich kriege ganz viel Input“. 

Martín:
Genau. 

Flemming:
Und ein Erwachsener… 

Martín:
Also gibt es in diesem Fall auch eine Motivation, aber es ist keine rationale Motivation, sondern intuitive oder emotionale Motivation. Also meine Kinder wollen Spanisch lernen, weil die ganze Musik hier zu Hause und Fernsehen und alles ist auf Spanisch. Wenn sie kein Spanisch können, können sie es nicht verstehen, nur meine Frau. Aber außerdem ist alles auf Spanisch. Also gibt es eine Motivation im Kind, aber es ist mehr emotional. Der Vorteil vom Erwachsenen, wie du sagst, ist, es gibt eine rationale Motivation. Also ich muss mich, ich kann mich entscheiden dafür, „Ich werde eine Fremdsprache lernen, weil ich will“. 

Flemming:
Genau. Also eine rationale Motivation. 

Martín:
Rationale Motivation. Ich glaube, es gibt viele Leute, wie ich früher, die keine Motivation oder keine richtige Motivation haben, eine Fremdsprache zu lernen. Also sie sagen, „Ich habe eine Motivation und zwar, nach Deutschland umzuziehen“. Aber warum? „Weiß nicht, weil Deutschland schön ist“. Ja, das reicht nicht vielleicht. Also eine gute Motivation ist mehr als, „das finde ich gut oder das finde ich schön“. Eine gute Motivation ist, „ich will es, auf jeden Fall. Der Rest ist egal“. Zum Beispiel Liebe. Also Leute, die verliebt sind, lernen die Sprache ein bisschen schneller normalerweise, weil sie einen Weg finden, die Sprache zu lernen. Da gibt es eine gute Motivation. Oder eine gute Motivation ist zum Beispiel, „Ich habe eine gute, weiß nicht, Chance bekommen, in die Uni zu gehen. Aber ich brauche die Sprache in sechs Monaten. Das ist irgendwas, wie sagt man das auf Deutsch? Konkret? Konkret. 

Flemming:
Das ist etwas Konkretes, ja genau. Weil du vor allem auch bestimmte Emotionen dahinter hast. 

Martín:
Genau. 

Flemming:
Du verbindest das Sprachenlernen und beispielsweise den Wortschatz, den du auch natürlich dir einprägst mit bestimmten Emotionen. Bei Liebe ist es natürlich sehr stark. Was deine neue Freundin zu dir sagt, das merkst du dir wahrscheinlich viel, viel schneller. Oder wenn du einen bestimmten Job haben möchtest, dann ist es ja auch etwas, was man unbedingt will. Du möchtest befördert werden oder eine Gehaltserhöhung haben und da stehen starke Emotionen dahinter. Deswegen ist alles, was damit zu tun hat, natürlich deutlich schneller im Kopf oder bleibt auch länger im Kopf. Also ich vergleiche das ganz oft mit so einer Autobahn, die gebaut wird. Und bei einem Kind gibt es so ganz, ganz viele Abfahrten links und rechts. Und neue Abfahrten lassen sich viel schneller, viel einfacher bauen. Und wenn ein Erwachsener… Also das sind dann quasi diese Abfahrten, sind entsprechend für die neuen Fremdsprachen, die man lernt. Und bei einem Erwachsenen gibt es die Autobahn, die führt nur geradeaus. Und es ist richtig anstrengend, eine neue Abfahrt zu bauen. Aber wenn man erstmal eine baut, dann ist die nächste Abfahrt viel, viel leichter. 

Martín:
Ja, genau. Ja, das ist einer der Vorteile vom Erwachsenen. Wir können uns für andere Wege entscheiden und Kinder nicht. Kinder entscheiden sich nicht eigentlich. Sie folgen intuitiv ihren Emotionen. Und sie machen das entweder gut oder gut, weil, verstehst du, was ich meine? Also sie treffen keine schlechten Entscheidungen. Sie machen das einfach. Und zum Beispiel, ich gebe dir ein Beispiel. Vor zwei Monaten ist ein junger Mann aus Venezuela in meinem Zuhause angekommen als Au-pair. Er heißt Mauricio. Er ist sehr intelligent. Er hat viel Motivation, eine neue Sprache zu lernen. Aber er hat kaum gelernt in zwei Monaten. Warum? Weil wir alle hier zu Hause Spanisch sprechen. Also meine Frau spricht sehr gut Spanisch. Und wir bringen meinen Kindern Spanisch bei. Das heißt, wir reden miteinander Spanisch. Und die Kinder können Spanisch verstehen. Und er ist die ganze Zeit da und er hat fast gar nicht gelernt, weil alles Spanisch ist. Und er ist 20 oder 21. Und die Freundin von ihm ist auch hier in Deutschland. Und sie war auch ein Jahr Au-pair. Und sie kann sehr gut Deutsch, weil sie ein Jahr in einem Haus war, wo niemand Spanisch konnte. Also sie hatte keine andere Chance, Spanisch zu sprechen. Und die einzige Sprache war Deutsch. Und sie musste die deutsche Sprache lernen als „Überleben-Stil“. Also, wie sagt man, überzuleben? 

Flemming:
Ja, um zu überleben. Wobei, na gut, das ist vielleicht ein bisschen eine kleine Übertreibung, weil sie wäre ja nicht, ich sag mal blöd gesagt, sie wäre nicht gestorben sonst. Aber na klar, also logisch, was du meinst. 

Martín:
Ja, das meinte ich. Und… Also es ist nicht nur wichtig, meiner Meinung nach, Motivation und Alter, sondern auch Kontext. Also auf Spanisch sagt man „immersión“. 

Flemming:
Ja, Immersion kann man auch sagen. Oder das Eintauchen in eine Sprache. 

Martín:
Eintauchen in die Sprache. Und jeder ist anders. Also, in meinem Fall zum Beispiel, als ich in Deutschland angekommen war, wollte ich so schnell wie möglich die Sprache lernen. Und ich habe meine Frau gefragt, ob wir kein Spanisch mehr sprechen könnten. Und wir haben in meinem ersten Jahr versucht, nur auf Deutsch zu reden, obwohl ich fast kein Deutsch konnte. Ich habe viel gelernt, aber das war sehr stressig, weißt du? Also, meine Beziehung mit meiner Frau war nicht gut, weil ich wollte mit ihr nicht mehr reden, weil ich dachte, okay, wenn ich mit meiner Frau rede, muss das auf Deutsch sein. Keine Lust. Und sie hat mit mir gesprochen, aber ich habe gar nichts verstanden. Es war kompliziert, es war schwierig. Und es kommt drauf an, das meine ich. Also, Immersion ist auch nicht alles. Gab es eine Motivation, gab es Immersion? Aber in meinem Fall, oder in diesem Fall, Immersion war die, wie sagt man das, die Ursache von einer Blockade. Also, ich habe eine Blockade aufgebaut. Also, Deutsch hat angefangen eine ganz andere Bedeutung zu bekommen. Deutsch war mehr Probleme, Schwierigkeiten, Hindernisse. Und ich musste das abbauen, diese Blockade, mit anderen Dingen. Also, ich habe meinen eigenen Weg gefunden. Also, persönlich habe ich die Sprache eigentlich mit Filmen, Podcasts, Freunden gelernt. Ich war auch in einer Schule, es war gut, es war eine gute Erfahrung. Aber ich musste einen eigenen Weg finden, um die Sprache weiterzulernen, weil die erste Entscheidung war falsch, meiner Meinung nach. Ich meine damit, jeder ist anders, und jeder kann seinen eigenen Weg finden. 

Flemming:
Okay, ja, klar. Also, das ist, man muss da seinen eigenen Weg finden, auf jeden Fall. Und wenn man das Problem hat, dass man etwas Negatives mit der Sprache verbindet, dass man durch irgendeinen Faktor frustriert ist…

Martín:
Das passiert vielen. 

Flemming:
Genau, das passiert sehr, sehr vielen. Genau, das ist das Problem. 

Das war der erste Teil meines Gesprächs mit Martín. Und ich denke, es ist klar geworden, dass das Alter eine nicht so große Rolle beim Sprachenlernen spielt, wie du vielleicht denkst und wie oft vielleicht behauptet wird. Denn wir Erwachsene haben wirklich gegenüber Kindern einen großen Vorteil oder sogar mehrere große Vorteile, die das Sprachenlernen wiederum erleichtern. Auch wenn Kinder natürlich generell etwas schneller lernen. Das ist klar. Ja, und nächste Woche geht es weiter mit dem zweiten Teil unseres Gesprächs. Und da wird Martín ein bisschen darüber reden, worauf man achten sollte, wenn man vor hat, nach Deutschland zu ziehen und auf welche Dinge er nicht wirklich vorbereitet war. Ich kann schon verraten, das wird auf jeden Fall eine sehr lustige Folge und es wird einige Klischees und Stereotypen bedienen, die mit Deutschland in Zusammenhang stehen. Also freu dich auf diese Folge und wenn dir dieser Podcast gefällt, dann gib mir gerne ein Like, egal wo du diesen Podcast hörst. Lass auch ein Abo da, also abonniere meinen Kanal und schreib gerne YouTube-Kommentare, wenn du Fragen oder Anmerkungen zum heutigen Thema hast. Ich würde gerne mit dir darüber diskutieren, also viel Spaß beim Kommentieren. Ansonsten bleib gesund und wir hören uns nächste Woche. Mach’s gut, bis bald.

Willst du gleich weiterschauen? Hier ein paar Vorschläge:

Martín findest du hier:

https://www.youtube.com/@eljardindemartin
https://www.youtube.com/@Martinadquiereunidioma

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